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16-Jähriger vor der Tür? Ohne Bayern „Larifari“ gegen Bergamo

    16-Jähriger vor der Tür? Ohne Bayern „Larifari“ gegen Bergamo

    Trotz der komfortablen Ausgangslage meint der FC Bayern ernst mit dem Sieg im Rückspiel gegen Atalanta Bergamo. Foto: IMAGO / Gonzales Foto

    16-Jähriger vor der Tür? Ohne Bayern „Larifari“ gegen Bergamo

    Die Tür zum Viertelfinale steht den Bayern weit offen. Selbst wenn ein Top-Debütant hervorgehen müsste, gäbe es für Trainer Kompany keinen Grund zur Panik.

    Tatsächlich dürfte die lange Liste der Ausfälle und die noch kompliziertere Torwartsituation beim FC Bayern München Anlass zu größerer Sorge vor einem Champions-League-K.o.-Spiel geben. Tatsächlich! Allerdings kann Trainer Vincent Kompany vor dem Achtelfinal-Rückspiel gegen Atalanta Bergamo einigermaßen gelassen bleiben. Auch wenn am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) wider Erwarten der 16-jährige Leonard Prescott der jüngste Torwart der höchsten Spielklasse sein sollte, gäbe es keinen wirklichen Grund zur Panik. Denn ein 6:1-Sieg im Hinspiel vor einer Woche in Italien ist ein äußerst komfortables Ruhepolster.

    „Die Tür zum Viertelfinale steht weit offen“, sagte Bayern-Boss Jan-Christian Dreesen anschließend. Torschütze Harry Kane und seine Teamkollegen müssen einfach durch die Allianz Arena laufen.

    Tolle Rückkehr zum Training nach einem Kopfsturz

    Auch ohne die gesperrten Leistungsträger Joshua Kimmich und Michael Olise sowie die im Hinspiel verletzten Alphonso Davies und Jamal Musiala dürfte das kein Problem sein. Trotz der verrückten Torwartsituation. Gut eine Woche vor seinem 40. Geburtstag trainiert Manuel Neuer nach einem weiteren Muskelfaserriss in der Wade noch. Jonas Urbig erlitt im letzten Spiel in Bergamo bei einem brutalen Frontalzusammenstoß eine Gehirnerschütterung.

    Und beim 1:1 in Leverkusen erlitt Sven Ulreich kurz vor Schluss eine so schwere Muskelverletzung, dass neben Kapitän Neuer nun auch die Nummer drei ausfallen muss. Auch die nominelle Nummer vier des Profiteams, Leon Klanak (19), ist verletzt. Hat Urbig genug Zeit, sich zu erholen? Der 22-Jährige hat zumindest wieder mit der Mannschaft trainiert, wie Videoaufnahmen des FC Bayern zeigen. Der Einsatz von Urbig scheint also möglich. Es sei denn, das Risiko wird den Bayern-Ärzten oder Trainer Kompany am Ende zu groß.

    Dann wäre wohl der 1,96 Meter große junge Guard Prescott an der Reihe. Der in New York geborene Teenager war bereits in Bergamo und am vergangenen Wochenende in Leverkusen dabei. Er saß immer noch zusammengesunken auf der Bank.

    Der Bayern-Gigant Prescott gilt als großes Talent

    Der Riese gilt als großes Talent, ein risikofreudiger Torwart à la Neuer. Prescotts Debüt im europäischen Fußball würde dem Rückspiel eine besondere Spannung verleihen, die es mit Urbig im Tor nicht geben würde. „Wir werden nicht mit Larifari spielen“, versicherte Vorstandschef Driessen unmittelbar nach der Torgala in Bergamo. Denn das konnte diese Bayern-Mannschaft sowieso nicht. Vor allem nicht unter Gesellschaft. „Ich weiß, dass wir schon einen sehr guten Schritt gemacht haben“, sagte der Trainer, „aber ich möchte unbedingt dieses Heimspiel zu Hause gewinnen.“ Kompany sagte nicht, dass man hart spielen sollte, er sprach vom Gewinnen.

    „Schöne Spiele“ im Viertelfinale

    Der Belgier schiebt das Viertelfinale gegen Real Madrid oder Manchester City auf die lange Bank. „Ich denke noch nicht allzu viel darüber nach. Wir müssen noch selbst in die nächste Runde kommen. Und was kommt, kommt. Wir wissen, dass es nicht einfach wird“, sagte Kompany: „Wenn wir es ins Viertelfinale schaffen, werden das gute Spiele.“ Das Rückspiel gegen Bergamo ist erstmals ein Bayern-Spiel ohne große Spannung. „Wir wollten nichts offen lassen“, sagte Nationalspieler Serge Gnabry über die Münchner Mentalität, in Bergamo auch nach einer 3:0-Halbzeitführung nicht Gas zu geben, sondern immer weiter nachzulegen.

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    Der im Hinspiel herausragende Doppeltorschütze Oliseh und Kapitän Kimmich holten sich beim 0:6-Sieg sogar geschickt die dritte Gelbe Karte und zogen damit unbeschadet ins Viertelfinale ein. Die Stürmer Luis Diaz und Nicolas Jackson, die im Bundesligaspiel gegen Leverkusen vom Platz gestellt wurden, sind in der Champions League spielberechtigt. Harry Kane ist der nächste Mann in der Startelf. In Bergamo musste der Stürmer nach einer Wadenprellung zusehen, wie seine Kollegen Tore schossen.

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