Auch in Falkenhorst neigt sich die Winterpause dem Ende zu und der KSV hat in der kalten Jahreszeit einiges geleistet. Mehrere neue Spieler sind bei Kapfenberg gelandet und vier haben den Verein verlassen. Am Start in Vorarlberg wartet eine schwierige Aufgabe.
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Viele neue Gesichter, vier Abgänge
Bleron Krasnicki kehrt nach einem halben Jahr in der Slowakei bei Presov in die Obersteiermark zurück. Neben Albin Berisha (Rostock), Ben Heuser (Bochum), Lorenzo Coco (Paterno, Serie D), Noa Tomeljak (Lok Zagreb), Nikolas Pribeg (weitgehend vereinslos) und Yalin Dilek (Galatasaray U19) konnte das Trainerteam erneut Vladimir Petrovic und Mario Gergiev begrüßen. In der Abwehr kamen im Winter Philippe Breit, Denis Kovacevic und Enrique Pereira da Silva (BFC Dynamo) zu Kapfenberg. Mario Zocher ist der neue Torwart.
Mit Irman Delic (Tor), Noah Nabal (Stürmer) und Jakob Aigner (Mittelfeld) haben drei junge Spieler der zweiten Mannschaft die Chance, sich bei den Profis zu beweisen. „Wir sind mit der Vorbereitung zufrieden. Wir konnten auch einige junge Spieler integrieren und weiterentwickeln. Gemeinsam haben wir das Ziel, in der Liga zu bleiben“, betonte Co-Trainer Mario Gargic.
Kapitän Florian Prohart verließ Kapfenberg in Richtung Wien. Mit Ivan Lagundzic (Loko Sofia), Faris Kavas (FavAC) und Adin Omic (Ziel unbekannt) stehen drei weitere Spieler auf der Abgangsseite.
Der schwierige Teil am Anfang
Zum Auftakt der Frühjahrssaison geht es für die Falcons weiter nach Vorarlberg, wo sie auf den Tabellenvierten Austria Lustenau treffen. „Es ist natürlich am Anfang sehr schwierig, Lustenau auszuschalten. Niemand weiß zu 100 Prozent, wo man in der Hinrunde der Frühjahrssaison steht. Lustenau hat eine gute und erfahrene Mannschaft. Wir werden alles geben“, betont Gargic.
Im kommenden Frühjahr will Kapfenberg so schnell wie möglich den Klassenerhalt sichern. Zumindest einer der drei Abstiegsplätze ist bereits vergeben, seit Striefing den Spielbetrieb eingestellt hat und aus der Rangliste gestrichen wurde. Ein ähnliches Schicksal könnte der Austria Klagenfurt im Rahmen eines Insolvenzverfahrens widerfahren, was für alle Vereine im Abstiegskampf ein großer Vorteil wäre. „Dieses Szenario interessiert uns überhaupt nicht, wir wollen es sportlich umsetzen, alles andere ist für uns kein Thema und wir haben uns nie mit diesem Thema auseinandergesetzt. Es ist sicherlich bitter, wenn Vereine aus diesem Grund gehen müssen, aber es ist nicht unser Anliegen“, ließ Mario Griek sofort den Handschuh fallen.
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