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Formel 1 in Brasilien: Auf welche Tradition Red Bull im Finale setzt

    Formel 1 in Brasilien: Auf welche Tradition Red Bull im Finale setzt

    Nur wenige Menschen in der Formel 1 wissen, wie gut Helmut Markos tänzerische Fähigkeiten sind. Es ist aber gut möglich, dass man den Grazer am Wochenende mit der Red-Bull-Crew im Fahrerlager in Brasilien einen kurzen Regentanz aufführen sieht, um seine Erfolgsaussichten zu erhöhen. „Die Prognose ist wackelig“, verriet der Grazer vor dem Rennen in Brasilien. „Wenn es regnet, kommt uns das natürlich entgegen.“

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    Mit Max Verstappen haben die Bulls den besten Fahrer aller Zeiten auf nasser Strecke im eigenen Team – das ist unbestritten, spätestens seit seinem WM-Fahrt bei chaotischen Bedingungen im vergangenen Jahr. Von Platz 17 aus pflügte sich der Niederländer 2024 durch das Feld und holte sich den Sieg und damit die Auftaktentscheidung in der Fahrer-Weltmeisterschaft. In diesem Jahr sieht die Ausgangslage allerdings völlig anders aus. Verstappen wurde nicht gejagt, aber er war wochenlang der große Jäger des McLaren-Paares Lando Norris und Oscar Piastri. Doch wie Marco erklärt, zeigt der vierfache Champion keinerlei Anzeichen von Stress oder Panik. „Er ist entspannt und nimmt Rennen für Rennen. Aber die Wiederbelebung kommt etwas spät.“

    WM-Chancen intakt?

    Auch wenn der erwähnte sportliche Wiederaufstieg letztlich zu spät kam, zeugt er dennoch von der unglaublichen Entwicklung, die Red Bull Racing unter dem neuen Teamchef Laurent Mackies unternommen hat. Nach dem Großen Preis der Niederlande lag Verstappen 104 Punkte hinter dem damaligen Spitzenreiter Piastri. Der Niederländer reist mit nur 36 Punkten Rückstand auf den aktuellen WM-Spitzenreiter Norris nach Brasilien. „Was erreicht wurde, ist sensationell. Ich würde sagen, es sind 50 Prozent Auto und 50 Prozent Max“, erklärt Marco.

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    Und trotz der absolut geringen Einsätze bei Red Bull lässt sich der Motorsportchef dennoch zu einer Kampfansage überreden: „Wir wissen, dass McLaren das beste Auto ist. Deshalb dürfen wir keine Fehler machen und müssen immer das Beste daraus machen“, erklärt Marco. „Am Ende der Saison sind wir definitiv Außenseiter, aber wir haben die Tradition, die Weltmeisterschaft erst im Finale zu gewinnen.“

    Über den internen Fahreraufgebot bei Red Bull Racing für das nächste Jahr ist noch nichts entschieden. Marco und Co. wollten ursprünglich beim Großen Preis von Mexiko entscheiden, wer 2026 an der Seite von Verstappen bei Red Bull oder für die Racing Bulls fahren wird. Ausnahme-Rookie Isak Hadjar gilt als Favorit für einen Platz im One-Team, gefolgt von Yuki Tsunoda, Liam Lawson und dem Nachwuchstalent Arvid Lindblad. „Wir haben Optionen für alle Fahrer und werden in Abu Dhabi eine Entscheidung treffen. Wir werden das nächste Rennen genau im Auge behalten und dann eine Entscheidung treffen.“

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