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Rembergs Ersatz bestätigt: Dieser HSV-Profi erfüllt sich einen Traum

    Rembergs Ersatz bestätigt: Dieser HSV-Profi erfüllt sich einen Traum

    Auf die Profis vom HSV wartet das harte Spiel in Hoffenheim. Foto: WITTERS

    Rembergs Ersatz bestätigt: Dieser HSV-Profi erfüllt sich einen Traum

    Hoffenheim wird für Jonas Meffert immer ein besonderer Ort bleiben. Im Oktober 2016 feierte er dort sein Bundesliga-Debüt für Freiburg, rund neun Jahre später ist der HSV-Mittelfeldspieler nun erstmals wieder im Kreichgau – und muss sich erneut einen Traum erfüllen.

    Er ist einer von denen, die neben aller Freude auch ein wenig unter dem Aufstieg des HSV gelitten haben. Vier Jahre lang war Meffert Stammspieler beim HSV, nach der Rückkehr in die Bundesliga verlor er jedoch seinen Stammplatz. Insgesamt kommt er auf drei Wildcard-Einsätze (insgesamt 77 Spielminuten) in der Liga, zuletzt durfte er Anfang Oktober beim 4:0-Sieg gegen Mainz auflaufen. Nach dem Aufstieg wartet Meffert vergeblich auf einen Stammplatz. Genau das muss sich am Samstag ändern.

    HSV-Mittelfeldspieler Remberg ist in Hoffenheim gesperrt

    Wir suchen einen Ersatz für den gesperrten Nikolay Remberg. Der Mittelfeld-Flügelstürmer erhielt beim 3:2-Sieg gegen Bremen seine fünfte Gelbe Karte der Saison wegen der Auslösung einer Gruppierung. „Ehrlich gesagt habe ich die Sperre gar nicht gemerkt, weil ich noch ein paar andere Dinge zu erledigen hatte“, blickt HSV-Trainer Merlin Polzin zurück und stellt klar: „Mir war damals relativ klar, wie wir das Ganze angehen.“

    Nach zwei Heimsiegen in Folge will der HSV mit Jonas Meffert auch am Samstag in Hoffenheim punkten.

    In dieser Hinsicht hat Meffert bessere Karten als Daniel Elfadli, der ebenfalls als Alternative in Frage kommt. Aber: Nach fünfwöchiger Verletzungspause ist der 28-Jährige gerade wieder ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. Aber: „Es macht jetzt nach der Verletzung sicherlich keinen Sinn, ihn von Beginn an spielen zu lassen“, sagt Polzin, der Elfadli weiterhin im Team haben möchte.

    HSV-Trainer Polzin hat lobende Worte für Joans Meffert

    Aber alles deutet darauf hin, dass Meffert spielen sollte. Trotz seiner begrenzten Spielzeit genießt der Mittelfeldspieler bei seinem Trainer hohes Ansehen. „Sein einziges Problem ist, dass die anderen es wirklich gut machen“, erklärt Polzin, der allerdings betont, dass er in engem Kontakt mit Meffert stehe. Der Routinier kann die Situation mit Rembergs unangefochtenem Stammplatz einordnen. „Die Tatsache, dass Mepho alles erkennt, spricht für ihn als Anführer und als wichtigen Teil unseres Teams“, lobt Polzin. Und mehr noch: „Was ihn in den letzten Jahren auszeichnet, ist die Kontrolle, die er der Mannschaft gibt. Das ist auch für uns am Wochenende sehr wichtig.“

    Am Samstag dürfte sich für Meffert also der Kreis schließen. Auch er startete im Herbst 2016 an gleicher Spielstätte für Freiburg, ahnte damals aber noch nicht, dass es sein letztes Erstligaspiel seit fast neun Jahren sein würde. „Die ganze Erfahrung war super cool“, sagte er einmal zu MOPO. „Ein Teil meiner Familie wohnt in der Nähe, mein Onkel hat sogar eine Loge im Stadion gemietet. Ich werde diesen Tag nie vergessen.“

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    Am Samstag steht ein weiteres unvergessliches Ereignis an. Nur das Ergebnis dürfte dieses Mal bestenfalls anders ausfallen. Denn Meffert und Freiburg verloren 1:2.

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