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Riesige Entwicklung: Durch den Abgang des HSV konnten die Marktwerte deutlich gesteigert werden

    Riesige Entwicklung: Durch den Abgang des HSV konnten die Marktwerte deutlich gesteigert werden

    In der vergangenen Saison feierten Lukasz Poreba und Adam Karebec gemeinsam für den HSV. Foto: WITTERS

    Riesige Entwicklung: Durch den Abgang des HSV konnten die Marktwerte deutlich gesteigert werden

    Insgesamt 16 Profis verließen im vergangenen Sommer den HSV – nicht immer freiwillig. In den meisten Fällen wurden die Entscheidungen aus sportlichen Gründen von den Volksparkbosse getroffen. Bisher verliefen die Abgänge im Sommer sehr unterschiedlich. Beeindruckend: Sowohl Lukasz Poreba als auch Adam Karabec haben in den vergangenen Monaten ihren Marktwert verdoppelt.

    Bereits zu Beginn des Vorbereitungstrainings für Poreba im Volkspark zeichnete sich ab, dass er voraussichtlich keine Spielzeit beim HSV in der Bundesliga bekommen würde. Der Pole entschied sich daher für eine Leihe zum Zweitligisten Elversberg – und der Plan geht bislang auf.

    Poreba konnte nach seinem Abschied vom HSV seinen Marktwert verdoppeln

    Poreba bestritt in dieser Saison bereits 19 Pflichtspiele für den SVE. Der 25-Jährige steht im zentralen Mittelfeld des Zweitligisten und gehört zu den klaren Stammspielern. In der Hinrunde kam er auf 1.509 Einsatzminuten – genau so viele Minuten wie in den letzten beiden Spielzeiten für den HSV.

    Poreba spielt so viel wie seit Jahren nicht mehr – und das spiegelt sich auch im Marktwert wider. Laut transfermarkt.de wurde er bei seinem Abschied vom HSV im Sommer mit einer Million Euro bewertet. Bereits zweimal wurde er in der Hinrunde nach oben korrigiert: Porebas Marktwert liegt nun bei zwei Millionen Euro.

    Elversberg kann Poreba nach der Saison kaufen

    Wenn es sportlich so weitergeht, wird auch der HSV am Ende der Saison zumindest teilweise profitieren. Elversberg hat sich im Darlehensvertrag eine Kaufoption über 1,5 Millionen Euro gesichert. Derzeit deutet vieles darauf hin, dass es zurückgezogen wird. Für den HSV, der Poreba einst für deutlich unter eine Million Euro vom französischen Erstligisten RC Lens verpflichtete, wäre das am Ende ein Plus-Deal – auch wenn es noch mehr hätte sein können.

    Noch schneller verläuft die Preisentwicklung bei Karabec. Der Tscheche spielte letzte Saison auf Leihbasis für den HSV und war einer der Helden des Aufstiegs. Er würde gerne in der Bundesliga bleiben. Doch die vorab vereinbarte Kaufoption mit Sparta Prag im Wert von rund vier Millionen Euro war den Hamburgern zu hoch. Auch als die Tschechen den Preis später leicht senkten, konnte keine Einigung erzielt werden.

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    Jetzt zeigt er in Frankreich, dass Karabec noch Investitionspotenzial für die Zukunft hat. Der 22-Jährige absolvierte in der Hinrunde 21 Einsätze für Olympique Lyon (zwei Tore, zwei Assists). Lyon liegt derzeit auf dem fünften Platz in der Ligue 1 und sogar auf dem ersten Platz in der Europa League. Karabec war zuletzt auch festes Mitglied der tschechischen Nationalmannschaft. Seit seinem Abschied vom HSV hat sich sein Marktwert von vier auf acht Millionen Euro verdoppelt – Tendenz weiter steigend.

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