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Erster Landangriff: „Urknall“: Trump bestätigt US-Angriff in Venezuela

    Erster Landangriff: „Urknall“: Trump bestätigt US-Angriff in Venezuela

    Die USA haben einen angeblichen „Drogenknotenpunkt“ in Venezuela angegriffen. US-Präsident Donald Trump sagte am Montag in seiner Residenz in Mar-a-Lago in Florida, dass es „im Hafengebiet, wo die Drogen auf die Boote verladen werden, zu einer gewaltigen Explosion kam“ und die Anlage zerstört wurde. Der Angriff könnte der erste an Land sein, seit das US-Militär in der Karibik und im Ostpazifik gegen mutmaßliche Drogenschmugglerboote vorgeht.

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    „Wir haben alle Boote getroffen, und jetzt treffen wir das Gebiet“, sagte Trump. Nähere Angaben zum Ort des Angriffs machte er nicht. Unklar blieb auch, ob es sich um einen Einsatz der Armee oder des US-Auslandsgeheimdienstes CIA handelte. „Ich weiß genau, wer er war, aber ich möchte nicht sagen, wer er war“, sagte der US-Präsident. Die CIA, das Weiße Haus und das Pentagon lehnten eine Stellungnahme ab.

    Keine Stellungnahme oder Berichte aus Venezuela

    Auch aus Venezuela gab es keine erste Stellungnahme. Auch aus Venezuela gibt es keine unabhängigen Berichte über einen solchen Vorfall.

    Das Unternehmen wies Gerüchte zurück, dass der von Trump erwähnte Vorfall am Heiligabend einen Brand in seiner Chemiefabrik Primazol im Bundesstaat Zulia verursacht haben könnte. Nachbarn sagten Reuters, sie hätten Explosionen gehört, Feuer gesehen und Chlor gerochen.

    Am Freitag signalisierte Trump in einem spontanen Interview beim Radiosender 77 WABC einen Schlag gegen Venezuela. „Ich weiß nicht, ob Sie es gelesen oder gesehen haben, sie haben eine große Anlage oder eine große Anlage, aus der Schiffe kommen“, sagte Trump. Er fügte hinzu: „Vor zwei Nächten haben wir sie geschlossen. Also haben wir sie ziemlich hart getroffen.“ Nähere Angaben dazu, was und wenn ja, wie viele Menschen bei dem Angriff getötet wurden, machte Trump nicht. Auch Angaben zur Art der Schläge fehlen.

    Die USA gehen zunehmend hart gegen Drogenkartelle vor

    Die Vereinigten Staaten haben in den vergangenen Monaten in der Karibik mehrere Boote angegriffen, die angeblich Drogen schmuggelten. Auch Truppen, Kriegsschiffe, ein Flugzeugträger und ein Langstreckenbomber waren in der Region nahe Venezuela im Einsatz. Die US-Regierung begründet das Vorgehen mit der Bekämpfung von Drogenkartellen. Der venezolanische Präsident Nicolas Maduro sieht darin einen Versuch, einen Machtwechsel im Land zu erzwingen.

    Im Oktober bestätigte Trump öffentlich, dass er auch verdeckte Operationen der CIA in Venezuela genehmigt habe. In den letzten Wochen haben US-Streitkräfte auch mehrere Öltanker unter ihre Kontrolle gebracht.

    Bisher konzentrierte sich das Vorgehen der USA vor allem auf Militärschläge gegen Schiffe, die den USA zufolge zum Transport von Drogen eingesetzt wurden. Bei mehr als 20 solchen Angriffen in der Karibik und im Ostpazifik wurden mehr als 100 Menschen getötet.

    Ein völkerrechtlich umstrittenes Verfahren

    Auch im US-Kongress ist der Vorgang umstritten. Anfang Dezember informierten hochrangige US-Militärbeamte die Abgeordneten über einen Vorfall im September, bei dem bei einem US-Luftangriff elf Menschen getötet wurden. Ein zweiter von Admiral Frank Bradley angeordneter Angriff tötete die Überlebenden. Die Demokraten im Kongress stellten in Frage, ob der zweite Angriff mit dem Völkerrecht vereinbar sei.

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