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Vierschanzentournee: Der Prevsi-Clan gibt die Richtung im Himmel vor

    Vierschanzentournee: Der Prevsi-Clan gibt die Richtung im Himmel vor

    Erfolgreiche Sportlerfamilien sind keine Seltenheit. Da ist zum Beispiel Felix Neureuther, der den Neujahrswettbewerb in Garmisch besuchte. Als langjähriger Freund und Rivale von Marcel Hirscher profitierte der deutsche Ski-Ass auch von seinen Eltern Rosie Mittermeyer und Christian Neureuther, die ebenfalls zahlreiche Siege auf den Weltcup-Pisten errangen. Die Motorsportfamilie Andretti mit Vater Mario und den Söhnen Michael und Jeff hat durchaus Benzin im Blut, während die kanadische Eishockeyfamilie Sutter, Brent, Brian, Darryl, Duane, Rich und Ron, sechs der sieben Söhne, insgesamt fast 5.000 NHL-Spiele auf dem Buckel haben.

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    Aber es ist auch eine Familienangelegenheit in der Welt des Skispringens. Der Österreicher Jonas Schuster, auf Platz 14 der Tour-Zwischenwertung, ist der Sohn von Werner, dem ehemaligen DSV-Cheftrainer und heutigen Eurosport-Kommentator. Während schon Großvater Willy Distanzjäger war, erweist sich nur Jonas‘ drei Jahre jüngerer Bruder Janik als Kicker für Red Bull Salzburg. Aber alles auf den Hügeln wird derzeit von einem Clan regiert: der Familie Privsey.

    Die Familie Prevc gewinnt

    Mit 35 Punkten Vorsprung auf seinen ersten Verfolger Jan Horl hat der 26-Jährige bereits einen Tour-Sieg in der Tasche. Wenn sie am 6. Januar in Bischofshofen den Sack zumachen kann, fängt sie ihre Schwester Nika ein, die bei der „Two Nights Tour“ in Oberstdorf gerade einen Hattrick erzielt hat. Im Gesamtweltcup liegt die sechs Jahre jüngere Schwester auf dem zweiten Platz, bei den Männern führt „Dominator“ an. Aber es geht nicht nur um die Erfolgsgeschichte der Familie Privak: Der älteste Bruder Peter (33) krönte sich in seiner im März 2024 endenden Karriere zum Tour- und Weltcup-Gesamtsieger (beide 2015/16), während der 29-jährige Sen mit dem Team Olympia-Silber und Weltcup-Gold holte, bevor er in den Ruhestand ging.

    Sowohl Peter als auch Seine bleiben dem Skispringen weiterhin treu: Peter als Leiter der körperlichen Entwicklung im slowenischen Team, Seine als Kommentator im Fernsehen. Kaum zu glauben, aber wahr: Emma, ​​die jüngste von fünf Geschwistern, hatte kein Interesse am Skispringen und entschied sich stattdessen für Belle. Eine schöne Abwechslung in Prevc, einem kleinen Dorf in der Nähe von Kranj. Vater Bojidar Privak ist übrigens Sprungrichter und Inhaber eines Möbelhauses, Mutter Julija arbeitet als Bibliothekarin.

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    Aber zurück zu Domain, der bisher keine leichte Karriere hatte. Als er im Alter von 16 Jahren an der Weltmeisterschaft teilnahm, wurde „Tycon“ schon in jungen Jahren als Wunderkind gefeiert. Nach schnellen Erfolgen (vier Weltcup-Siege im Jahr 2016) fiel der neue Stern am Himmel in ein Loch und verließ das slowenische A-Team mehrmals. Sein großes Comeback feierte Prevc im Frühjahr 2025 mit Doppelgold bei der Weltmeisterschaft in Trondheim (Großschanze und Team) und unglaublichen 254,5 m mit einem Skiflug-Weltrekord in Planica.

    In dieser Saison hat Privsi sieben Weltcupsiege errungen, darunter Oberstdorf und Garmisch. Die große Frage auf der Tour ist nun, ob der Überflieger nach Sven Hahnwald, Kamil Stoch und Ryoyu Kobayashi der vierte Spieler werden kann, der einen Grand Slam erreicht. Es ist schwer zu erklären, warum er jetzt aus eigenem Antrieb an Wettkämpfen teilnimmt, insbesondere in einer Sportart wie dem Skispringen. Sätze wie „das Gesamtpaket passt“ oder „es ist im Fluss“ machen die Runde. Der ehemalige Springer und Eurosport-Experte Markus Eisenbichler meint dazu: „Er hat einen sehr aggressiven Sprungstil, aber er kommt damit klar. Er kann das Flugsystem erst 30 Meter nach dem Sprung ausschalten. Und im letzten Drittel zaubert er und überwindet die Schwerkraft.“ Irgendwie muss es so sein.

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