Start im Schnee: HSV-Trainer Merlin Polzin (b/c Bakery Jatta) versuchte, den Einzug des Winters in Hamburg mit Humor zu nehmen. Foto: WITTERS
Der Winteranfang im Volkspark, die Spielstätte ist geschlossen: Flüchtet der HSV nun in die Sonne?
Plötzlich versank Hamburg im Schnee – und auch der HSV verdrehte kurz die Augen. Aufgrund der kurzen Pause verzichtete der Verein in diesem Winter auf ein Wintertrainingslager und musste dann am Freitag die Suppe essen. Weil alle anderen Spielfelder vom Wetter zu sehr betroffen waren, trainierten die Profis zu Beginn des Jahres auf Kunstrasen. Könnte es doch eine kurzfristige Flucht in die Sonne geben?
Fünf Mannschaften der ersten Liga (Köln, Wolfsburg, Hoffenheim, Gladbach, Leipzig) sind am Freitag nach Spanien und Portugal geflogen, um sich dort unter besten Bedingungen ein paar Tage lang auf die Rückrunde vorzubereiten. Der HSV wurde jedoch vom Wintereinbruch im Norden überrascht und zog auf den Kunstrasenplatz hinter dem HSV-Campus. Und jetzt?
HSV-Trainer Polzin quittierte den Wintereinbruch mit Humor
Merlin Polzin nahm es mit Humor. „Wir in Hamburg sind immer überrascht, wenn es schneit und es bis elf Uhr noch nicht weg ist“, sagte der Trainer. Allerdings stellte er klar: „Wir prüfen jetzt natürlich alles, was Sinn macht, und stehen in engem Austausch. Aber eigentlich wollen wir zu 100 Prozent hier bleiben. Wir haben von Anfang an gesagt, dass wir den Reisestress nicht wollen.“
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Für den Trainer ist die Zeit bis zum Start nach der Winterpause in Freiburg (10. Januar) zu kurz. Denn allein die An- und Abreise zum Veranstaltungsort würde ihm zwei Trainingstage kosten. Zudem sind viele der gut erreichbaren Stadtteile bereits belegt. Auch eine Reise nach Mallorca, wo sich der HSV im April und Juli bereits zweimal sehr wohl gefühlt und auf dem Gelände des spanischen Erstligisten Real Mallorca beste Bedingungen vorgefunden hat, ist nicht in Frage.
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Polzin hofft vielmehr, dass sich die Wetterlage ändert und die Plätze im Volkspark schnell wiederhergestellt werden. „Hoffentlich können wir am Samstag wieder auf Rasen trainieren“, sagte der Trainer. Dann wäre der Weg zum Kunstrasenplatz kurz. Normalerweise gäbe es aus Hamburg immer noch kein Entrinnen.
