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ICE Hockey League: Graz gewinnt gegen Pustertal

    ICE Hockey League: Graz gewinnt gegen Pustertal

    Die 99ers brachten Leibenau im dritten Aufeinandertreffen dieser Saison gegen Pustertal aufs Eis. Nach 4:0 in Bruneck und 1:4 in Liebenau endete das Spiel 4:1. Damit steht den Grazern im Kalenderjahr nur noch ein Spiel bevor: Am Dienstag reisen sie zum VSV, am Neujahrstag kommen sie in den Budapester Bunker.

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    Die Grazer begannen das Spiel mit einem frühen Powerplay, das am Stück gespielt wurde. Der mit einem unglaublich guten Schuss gesegnete Nick Bellen (3.) probierte es dreimal aus der Distanz und traf den Puck beim letzten Versuch so schnell, dass dieser sofort wieder aus dem Tor ging. Der Verteidiger spielte sich in Überzahl durch und die Südtiroler konnten sich nie aus ihrer Zone befreien. Doch schon bald war es Zeit, tief durchzuatmen. Corbinian Holzer hielt später den heranstürmenden Henry Bowlby auf und die Schiedsrichter vergaben einen Elfmeter. Der Puck landete am Pfosten. Somit wurde das Spiel defensiv mit der erwarteten Härte gespielt, die Südtiroler schlossen wie schon in Graz die Mitte in der neutralen Zone ab und so war jeder Angriff hart erkämpft und es fehlten sichere Knaller an Chancen.

    Ein Fehlpass von Keeper Maxime Lagasse, der direkt bei Matthias Mentinger landete, führte zum Gegentor. Der Schuss von Markus Lauridsen (13.) war auf der Stelle. Im selben Powerplay stoppte der kanadische Torwart einen weiteren Shorthander. Scheinbar aus dem Nichts schoss Kilian Zandel (18.) mit dem Handgelenk an die blaue Linie und fälschte damit den Lauf in Richtung Tor ab. Die Feuer und Flamme der Pusterer brachten die Grazer mit Elfmeterschießen und den meisten Treffern in eine vorteilhafte Ausgangslage und beendeten den ersten Durchgang positiv.

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    Lagacé mit Kreislaufproblemen

    Im zweiten Drittel blieben die Kräfteverhältnisse gleich, mit Tendenzen zur Heimmannschaft, obwohl der Gegner die Vorhand oft früher und aggressiver öffnete. Mitte des Drittels musste Lagasse (30.) mit Kreislaufproblemen das Eis verlassen und Nico Wieser hatte im Strafraum der Grazer eine Chance. Bei einem Konter von Greg Di Tommaso (34.) konnte er sich erstmals auszeichnen. Besser schnitt dagegen Marcus Vela (35.) ab. Er lief auf halbem Eis und schoss den Puck unter die Pads von Torwart Edward Robert Nieto Pasquale.

    Das Gesicht des Spiels änderte sich auch nach der zweiten Pause nicht. Es blieb ein arbeitsintensives Spiel mit wenig Handlungsspielraum. Die Grazer hielten den körperlich starken Südtirolern durch ihr direktes Spiel gut stand und arbeiteten gut in der eigenen Zone. 20 Sekunden vor Ende des Powerplays musste Alexander Joseph Irullo für etwas mehr als zwei Minuten das Eis verlassen. Er bringt Kevin Roy in den Schwitzkasten: 2 Minuten wegen übermäßiger Rauheit und 2 Minuten wegen unsportlichen Verhaltens. Darüber hinaus gab es eine Strafe wegen Fehlverhaltens im Spiel. Er ging unter die Dusche. Das ist noch nicht alles: Austins Michael Osmanski hätte Bailon 54 Sekunden vor dem Unentschieden beinahe von den Eisen geworfen. Dass die Grazer in weniger als sieben Minuten zahlenmäßiger Überlegenheit nicht punkteten und damit den Sack zumachten, war bittersüß. Zumindest wurde viel Zeit gekostet. Es waren noch 7:06 Minuten zu spielen. Als er in Unterzahl war, machte Michael Schichl (57.) den Sack richtig zu: Er schoss den Puck in seiner eigenen Zone (hinter der eigenen Torlinie) auf ein bereits verlassenes Tor am anderen Ende des Eises.

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