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Vierschanzentournee: Mario Stacher: „Überzählige Quotenplätze kann man loswerden“

    Vierschanzentournee: Mario Stacher: „Überzählige Quotenplätze kann man loswerden“

    Die Spitzenleute des Österreichischen Skiverbandes luden zum Kamingespräch ohne Kaminfeuer, aber mit herrlichem Blick auf die Schanze im VIP-Club am Bergisel ein. Auf der Agenda standen ein Zwischenrückblick zur Vierschanzentournee sowie weitere aktuelle Themen rund um den nordischen Sport. Das sagte ÖSV-Sportdirektor Mario Stacher…

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    … bisherige Reise: „Ich denke, wir können Domain Privcy auf jeden Fall aus dem Konzept bringen. Nach einem starken Saisonstart hat das österreichische Team durch den ein oder anderen Windsprung deutlich geschwächt und an Selbstvertrauen verloren. Aber in der Tour konnten sie sich noch einmal stark steigern und ich bin zuversichtlich, dass insbesondere Jan Horl Privcy mit zwei On-Points Paroli bieten kann, da es sich um eine Pre-Point-Jump-Situation handelt. Wir hatten im Vorjahr drei Athleten. Ist in einem einzigartigen Flow.“

    … interne Entwicklung: „Wenn man sich die österreichischen Meisterschaften anschaut und 25, 26 Springer auf dem gleichen Niveau sieht, ist das beeindruckend. Wenn man den Athleten das Gleiche gibt wie die achte oder neunte erste Mannschaft in der Ergebnisliste, können sie weiter springen. Das ist toll zu sehen und man kann den Betreuern nicht genug für ihre gute Arbeit danken.“

    … Inhaltliche Diskussion: „Natürlich wirkt sich das negativ auf den Sport aus. Skispringen ist eine schwierige Sportart, bei der das Material entscheidend ist. Allerdings glaube ich, dass man, wenn man nicht an der Spitze ist, akzeptieren muss, dass andere besser sind. Bei der letzten Tour haben viele gesagt, dass da etwas in der Kleidung oder Bindung der Österreicher sein würde. Dieses Jahr scheint es, dass man im Vorfeld etwas gegen das Springen unternehmen sollte. Sehr gut, das muss man neidlos hinnehmen.“

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    … doppelte Disqualifikation des Slowenen Timi Zajek: „Wenn man im Fernsehen hört, dass er um drei Millimeter Schrittlänge disqualifiziert wurde. Neulich waren es vier Millimeter Schrittlänge stark ausgeprägt.“

    … Weitere WM-Quotenplätze für Österreich: „Vor zwei Jahren wurden zunächst die Quotenplätze reduziert. Auf unsere Initiative hin wurde beschlossen, dass die Top Drei der Juniorenweltmeisterschaften für ein Jahr einen Startplatz bekommen. Momentan müssen wir zufrieden sein. Wenn man sich die Fernsehlandschaft anschaut: Aktuell gibt es viele Sportarten, die im Fernsehen laufen sollten. Das Programm wird immer dichter, sodass für jeden Fernseher für eine Weile zusätzliche Kapazitäten geschaffen werden können. Quotenplätze sind wichtiger, als dass es vor allem die Nordics betrifft. Ja, wenn man die Quote reduziert, dann gibt es sie.“ Keine Chance, international zu konkurrieren.

    … Organisierte Vierschanzentournee der Damen: „Es wurde etwas voreilig angekündigt, dass sie 2026/27 stattfinden wird, aber wir haben jetzt die schriftliche Bestätigung, dass die Flutlichtanlage gebaut wird. Damit ist die Sicherheit beider Touren durch ein vergrößertes Zeitfenster verbessert worden im Weltcup-Kalender zu bleiben, denn die Schanze kann nur bei Vierschanzen-Turnieren der Damen aktuell gehalten werden, es gab aber seit 20 Jahren keine Schanze mehr. Dies wird am Sonntag mit Sportminister Andreas Bebler besprochen. „Wir hatten ein Gespräch mit dem steirischen Landeshauptmann Mario Kunacek.“

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