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Vierschanzentournee: Finale mit knappen Ergebnissen

    Vierschanzentournee: Finale mit knappen Ergebnissen

    Die 74. Vierschanzentournee geht heute (16:30 Uhr, ORF 1 Live) mit dem Dreikönigsspringen in Bischofshofen in die Zielgerade. Die Ausgangslage vor dem „Grand Finale“ ist klar: Doman Privac liegt 41,4 Punkte vor Jan Horl (der rund 23 Meter weit ist) und 41,7 Punkte vor Stephan Embacher vom Zitterbalken in Paul-Oserleter-Becken und ist der erste Slowene, der das Olvanian Spectacle gewinnt. wird sein Bruder Peter sein (2015/16). Dieses Szenario kann nur durch den kompletten Misserfolg des „Dominators“ (sieben Siege und zwei zweite Plätze in den letzten neun Wettbewerben) verhindert werden, einen Zusammenbruch oder ein anderes unvorhergesehenes Ereignis wird sich Prevc jedoch nicht wünschen.

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    Aus rot-weiß-roter Sicht geht es beim Showdown im Pongau vor allem darum, den ersten Tour-Tagessieg einzufahren. Während die ÖSV Eagles letztes Jahr alle vier Etappen gewannen und elf der zwölf möglichen Podiumsplätze belegten, landeten die Männer von Cheftrainer Andreas Wiedhölzl bei der 74. Auflage viermal auf dem Podium. Der finale Coup ist den beiden Gastgebern Hoerl und Embacher zuzutrauen, die leistungstechnisch auf Augenhöhe mit Privecy liegen, im Auslauf aber noch auf zwei volle Sprünge verzichten müssen. Dazu gehörte auch ein Rückstand von 0,7 Punkten, der Team Chick Embacher den ersten Sieg am Bergisel kostete.

    Da es aufgrund der Exzellenz von Prevc schwierig ist, vor dem heutigen Finale Spannung aufzubauen, lohnt es sich, einen Blick zurück zu werfen. Bischofshofen hat in seiner langen Geschichte viele spannende Schlusssprünge hinter sich. Etwa 1992, als der Finne Toni Nieminen der jüngste Athlet aller Zeiten (16) und auch der erste V-Springer war, der das Turnier gewann. Oder 1995, als der Japaner Kazuyashi Funaki mit 131,5 Metern die weiteste Distanz des Tages sprang, aber stürzte und den Gesamtsieg an Andreas Goldberger verlor.

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    Geteilter Sieg im Jahr 2005

    2001 siegte der Pole Adam Malis mit einem bis heute bestehenden Rekordvorsprung von 104,4 Punkten, im darauffolgenden Jahr gelang Sven Hannewald in Bischofshofen der erste Grand Slam der Tour-Geschichte. 2005 holten sich der Finne Janne Ahonen und der Tscheche Jakub Janda mit 1081,5 Punkten den Gesamtsieg. Im Jahr 2009 krönte Wolfgang Loitzl seinen Sieg mit der fünffachen Bestnote von 20,0. Und 2017 verlor Daniel Andre Tende den Sieg, weil sich bei seinem Sprung die Bindung löste und der Norweger den Sturz nur mit viel Geschick verhindern konnte. Der „Goldene Adler“ war verschwunden, aber es flossen viele Tränen.

    Und weil es so schön war, darf hier natürlich auch das letztjährige rot-weiß-rote Herzschlagfinale nicht unerwähnt bleiben. Stefan Kraft (887,1), Jan Horl (886,5) und Daniel Tschofenig (885,8) reisten nahezu punktgleich nach Bischofshofen. Am Ende jubelte Tshofenig (1194,4) vor Hörl (1193,0), der seinen Telemark verlor, und Kraft (1190,3), der aufgrund des starken Windes eine geschätzte Ewigkeit auf seinen letzten Sprung warten musste und dann dem Druck nicht mehr standhalten konnte. Ganze 1,698 Millionen Fans begeisterten damals den ORF – und übertrafen damit sogar die Quote für die Kitzbüheler Abfahrt.

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