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Williams’ Show ist zerstört! Die nächste Pleite nach dem Krimi Towers

    Williams’ Show ist zerstört! Die nächste Pleite nach dem Krimi Towers

    Veolia Towers Hamburg um Ross Williams verloren im Eurocup gegen Neptunas Klaipeda. Foto: WITTERS

    Williams’ Show ist zerstört! Die nächste Pleite nach dem Krimi Towers

    Die Neujahrsversprechen von Trainerin Benka Barloški blieben auch im zweiten Spiel des Jahres unerfüllt. Veolia Towers Hamburg unterlag im Eurocup Neptunas Klaipeda mit 94:98 (44:48). Die Litauer ließen die Show von Ross Williams in der Inselpark-Arena vor fast 1.201 Zuschauern krachen: Am Ende reichten seine 32 Punkte nicht für den Sieg.

    Nach einer knappen Niederlage gegen den Bundesliga-Zweiten Würzburg ging es für die Towers am Mittwoch gegen die Litauer vor allem darum, im Spielfluss zu bleiben und bestenfalls Selbstvertrauen zu tanken. Im Eurocup hatten die Türme schon vor der Begegnung keine Chance auf ein Weiterkommen. Da sie in den letzten zwölf Spielen keine Punkte geholt hatten, gingen sie als Tabellenletzter auf den Platz. Auch das erste Spiel gegen Neptunas verloren sie mit 88:97.

    Ogbe: „Wir sehen jedes Spiel als Chance“

    Allerdings wollten die Hamburger die letzten sechs Länderspiele ausnutzen. „Gegen die Besten zu spielen, davon hat jeder hier schon immer geträumt“, sagte Towers-Trainer Barloszki vor dem Spiel. Daher wird die volle Qualität des Northern Lights-Teams zum Einsatz kommen – niemand wird verschont bleiben. „Wir sehen jedes Spiel als Chance, zu wachsen und besser zu werden“, betonte Kenneth Ogbe im Vorfeld selbstbewusst.

    Neptunas-Fans sind zahlreicher als Hamburgs Heimpublikum

    Vor allem die frühen Momente des Abends boten Verbesserungspotenzial. Nach weniger als einer Minute lagen die Türme bereits mit 0:5 zurück. Doch es dauerte nur einen Moment, bis das Team aufwachte. Zwar stand es unentschieden, doch die Leistungen der Neptunas-Fans waren überraschend besser als die der Heimmannschaft. Mindestens 50 mitreisende Ultras feuerten ihr Team lautstark mit Sprechchören und Rufen an. An der Stimmung im Inselpark war zu erkennen, dass nur noch einer der Vereine eine Chance auf den Einzug in die K.-o.-Runde hatte. Allerdings gab es auf der Anzeigetafel noch einen kleinen Unterschied – zur ersten Pause stand es 24:25.

    Die Towers wehren sich – zur Halbzeit steht es 44:48

    In den folgenden zehn Minuten versuchten die Towers jedoch immer mehr, ihre Gäste nicht davonkommen zu lassen. Bereits nach wenigen Spielzügen lagen die Litauer mit acht Punkten Vorsprung vorn. Übrigens, denn Ross Williams, der im ersten Viertel sensationelle 13 Punkte für die Hansa erzielte, schoss kein einziges Tor mehr. Den Türmen gelang es jedoch erneut, sich zu wehren und den Rückstand wieder zu verkürzen. Beim Halbzeitstand von 44:48 verschwanden die Mannschaften in der Kabine.


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    Nach Wiederanpfiff setzten die Hamburger den Schwung ihres kurzen Comebacks fort und glichen nach zwei erfolgreichen Freistößen von Zachary Perren erneut aus. Die Dynamik des Spiels blieb jedoch unverändert. Die Gastgeber ließen ihre Gegner mehrfach in Führung gehen. Aber genauso oft gelang es den Towers, die Lücke zu schließen, im Spiel zu bleiben und Druck auszuüben. Die Spannungen in Wilhelmsburg bleiben daher hoch. Nur ein Punkt trennte die Teams im letzten Viertel.

    Nur ein Punkt Rückstand im letzten Viertel

    Devon Daniels eröffnete die Schlussphase mit einem Dreier, der die Menge in der Halle zum Jubeln brachte. Endlich wieder die gewohnte Towers-Atmosphäre spüren! Williams, der in der zweiten Halbzeit zu seiner extrem starken Anfangsform vom Mittwochabend zurückkehrte, legte doppelt zu. Doch wie so oft in diesem Spiel gelang es der Mannschaft von Trainer Barloski nicht, die Kontrolle über das Spiel zu erlangen. Der Neptun blieb immer direkt voraus, wenn auch immer in spürbarer Entfernung. Wenn Türme ausnahmsweise mal die Führung übernehmen, dauert es meist nur einen Angriff. Es wäre also eine Frage der Zeit.

    Williams erzielte 32 Punkte

    Über die Frage nach einem würdigen Sieger in diesem Spiel lässt sich nur streiten. Liegen Neptunas, die lange Zeit an der Spitze standen, nun in der Tabelle vorne und haben eine starke Fangemeinde? Oder hatten die Towers, die nie aufgaben, immer wieder kämpften und mit Williams einen Spieler in absoluter Topform an ihrer Seite hatten? Schließlich war es ausgerechnet er, der den vermeintlich entscheidenden letzten Dreipunktversuch der Hamburger Sekunden vor Schluss nicht verwandelte.

    „Er hat taktisch das Richtige getan“, sagte Barloszki über Williams‘ letzten Wurf. „Er hat heute ein großartiges Spiel gespielt, also hat er das nötige Selbstvertrauen gewonnen. Mit Blick auf das Spiel am Samstag wollte ich nicht in die Verlängerung gehen. Du wirst schnell ein Held sein, oder du wirst ein Idiot sein.“

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    Der US-Amerikaner litt offensichtlich unter seinem Fehler, konnte am Ende aber nichts mehr am Ergebnis ändern. „Es ist fast ein Sieg“, sagte Barlosky ebenfalls nüchtern. „Es tut im Moment weh und das sollte es auch tun. Wir lernen und leiden gemeinsam, jetzt können wir gemeinsam eine Träne vergießen und diesen Schmerz einfach loslassen.“ Die Hamburg Towers haben im Eurocup erneut verloren und laufen nun Gefahr, in eine weitere Niederlagenserie zu verfallen, ohne sich jemals vollständig von der vorherigen zu erholen.

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