Die Qualifikation für die Australian Open, das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres, beginnt am Montagabend in Melbourne. Zwei Spieler mit der Startaufstellung 128 müssen drei Runden überstehen, um sich einen Platz im Hauptevent (ab 18. Januar) zu sichern. Aus rot-weiß-roter Sicht stehen bei den Damen Sinja Krause und Lili Tager sowie bei den Herren Sebastian Offner, Jurij Rodionov und Lukas Neumayer in der Vorrunde. Sichere Tickets für das Hauptfeld sind die Neo-Österreicherinnen Anastasia Potapova, Julia Graeber und Filip Misolic.
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Man kann sich auch auf den Auftritt von Tagger freuen, die seit ihrem kometenhaften Aufstieg im letzten Jahr ihren ersten großen Erwachsenenauftritt im Melbourne Park haben wird. „Ich bin hier schon im Nachwuchswettbewerb angetreten, aber da durften wir nirgendwo hingehen. Bei den Erwachsenen ist das ganz anders. Da denkt man sich: ‚Wow, das ist cool!‘ „Das ist das Leben, von dem ich immer geträumt habe“, schwärmt der 17-Jährige, der in einem Hotel in der Nähe des Komplexes wohnt und sich eine Wohnung mit seiner Assistenztrainerin Francesca Schiavone, „Co“ Lorenzo Frigario und Fitnesstrainer Sergio Bugada teilt.
Vor fünf Tagen reiste Tagger aus Auckland an, wo die zweite Qualifikationsrunde des WTA-250-Turniers stattfand. Das große Ziel für Melbourne ist der Einzug in den Hauptwettbewerb. „Es ist irgendwie das Turnier vor dem Turnier und so versuche ich es zu sehen. Ehrlich gesagt bin ich etwas nervös. Letztes Jahr ging alles so schnell und jetzt stehe ich plötzlich hier und denke mir: ‚Verrückt, was passiert da mit mir‘“, lacht Lienz ursprünglich.
Temperaturen von bis zu 43 Grad haben Melbourne in den vergangenen Tagen in einen Ofen verwandelt, Waldbrände sind bereits ausgebrochen. „Heute Morgen waren es nur 18 Grad. In den nächsten Tagen sollen es höchstens 32 Grad sein. Mir geht es gut, ich komme mit der Hitze relativ gut zurecht. Bei nur 43 Grad hat man das Gefühl, als würde die Lunge nach zehn Minuten austrocknen“, sagt Tager, der bei dem Turnier auch von Verwandten und in Australien lebenden Menschen so stark unterstützt wurde. Schön fröhlich und gerade bei Salaten ist man zum Beispiel gewöhnungsbedürftig.
Außer einem Besuch in der „Galerie der Kunst“ bleibt keine Zeit für Besichtigungen. Stattdessen lag der Fokus auf dem Training, und ein Instagram-Video von Taggers ging viral, in dem sie und Schiavone versuchten, Baseballspieler zu werden. „Es war am Ende des Tages. Es spielt keine Rolle, was wir tun, es gibt immer Konkurrenz. Also haben wir zwei Teams gebildet und den Ball zuerst so nah wie möglich an die Linie gerollt, dann versucht, den Ball in die Tonne zu werfen und dann versucht, die Zahl zu treffen. Schließlich war der Baseball an der Reihe, aber das verbirgt nichts von meinem Talent“, und er lacht sachlich, „Tagger war sehr glücklich.“
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