Die ÖSV-Adler Jan Horl und Manuel Fetner mussten sich beim Weltcup-Springen in Zakopane lediglich dem Slowenen Anze Lanicek beugen. Am Sonntag fiel Haarle aufgrund von Schnee und schwierigen Windverhältnissen nach einem Vorsprung zur Halbzeit (-13,3 Punkte) auf den zweiten Platz zurück. Als Dritter (-15,4) stand Fetner erstmals in seiner Abschiedssaison auf dem Podium. Weltcup-Spitzenreiter Doman Privak erlebte die Konkurrenz genutzt. Der Slowene belegte nach zwei unspektakulären Sprüngen nur den 27. Platz.
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Stephen Embacher schaffte es im Finale vom 23. auf den fünften Platz zu klettern. Bei Jonas Schuster geschah das Gegenteil. Nach dem sechsten Platz im ersten Durchgang geriet er in Windeseile und beendete den Wettkampf auf dem 29. Platz. Mit Maximilian Ortner auf Platz 13 und Marcus Müller auf Platz 21 sammelten zwei weitere ÖSV-Adler Weltcup-Punkte. Daniel Tshofenig und Stefan Kraft verzichteten auf eine Reise nach Polen.
„Ersten Platz verloren, zweiten Platz gewonnen“
Im ersten Durchgang setzte Horle nahtlos an den Sprung vom Samstag an und bescherte ihm mit Embacher den Sieg im Super-Team-Wettbewerb. Der 27-Jährige segelte weit über den K-Punkt hinaus; Bei einer Distanz von 144,5 Metern und tiefem Schnee im Auslauf war der Telemark nicht möglich. Der zweite Sprung „war nicht mehr so stabil“ und neun Meter kürzer. „Ich habe den ersten Platz verloren, aber den zweiten gewonnen“, sagte Horle im ORF.
Schwierige Bedingungen erschwerten Salzburgs zweimalige Landung. „Es ist ein Winterwunderland. Es sieht großartig aus, aber das Springen ist eine große Herausforderung.“ Die Bilanz der Reise nach Polen war jedoch positiv. „Es ist toll, dass ich zwei gute Ergebnisse erzielen konnte. Es war ein erfolgreiches Wochenende.“
Fetners erster Podiumsplatz in seiner Abschiedssaison
Auch Fetner kann von einem gelungenen Wochenende sprechen. Der Qualifikationssieger meisterte die Sprünge unter den schwierigen Bedingungen gut und sicherte sich mit Sprüngen von 135,5 m und 135 m seinen ersten Podiumsplatz in seiner letzten Saison. „Es ist ein tolles Gefühl, wieder auf dem Podium zu stehen. Meine Sprünge funktionieren seit gestern wieder“, erklärte der 40-Jährige.
Der Wettbewerb verlief für Prevc nicht wie geplant. Der Slowene verpasste seinen 13. Weltcup-Podiumsplatz in Folge und stellte damit einen Rekord auf. Mit 13 Top-Drei-Platzierungen in Folge hätte er mit Finnlands Rekordhalter Janne Ahonen gleichgezogen.
Stoch verabschiedete sich vom Haus
Bereits in der ersten Runde mussten Tausende polnische Fans Abschied von ihrer Skisprung-Legende Kamil Stoch nehmen. Der dreimalige Olympiasieger und zweifache Weltcup-Gesamtsieger, der nach dieser Saison seine Karriere beendet, verpasste den Einzug in die Endrunde. Nach der Preisverleihung wurde er in seiner Heimatstadt, die ihm auch ein Museum gewidmet hat, noch einmal für all seine Leistungen gefeiert und geehrt.
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