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Rot-Weiß-Rot-Karte: Regierung soll Familienzusammenführung erleichtern

    Rot-Weiß-Rot-Karte: Regierung soll Familienzusammenführung erleichtern

    Die Regierung geizt immer noch mit Informationen darüber, was sie in ihre Industriestrategie gepackt hat. Mit einer Präsentation wollen wir am Mittwoch nicht rechnen. Bisher ist lediglich bekannt, dass neun Schlüsseltechnologien identifiziert und ein Transformationsfonds eingerichtet werden. Doch auch die Regierung wird die Energiepreise anpassen – und möglicherweise weitere Reformen der Rot-Weiß-Rot-Karte einleiten.

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    WKO-Chefin Martha Schultz sagte, die Koalition könne sich eine Strategie ohne günstigere Stromtarife für die Industrie politisch nicht leisten. Sie erklärte der Regierung öffentlich, dass solche Papiere nicht ernst genommen werden sollten. Doch wie kann sich Österreich die Energiepreissenkung budgetär leisten? Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) besteht auf einer Gegenfinanzierung und wird am Dienstag bei einem Treffen in Maurbach besprochen.

    Die Nachfrage ist begrenzt

    Auch eine weitere Lockerung der Rot-Weiß-Rot-Karten ist koalitionsintern umstritten. Seit 2011 besteht die Möglichkeit, qualifizierten Arbeitskräften aus Drittstaaten den Einstieg in den lokalen Arbeitsmarkt zu erleichtern. Damit soll der Personalbedarf in Bereichen gedeckt werden, in denen Fachkräftemangel herrscht. Anfängliche Hürden, wie zum Beispiel zu lange Verfahren oder schwer zu überwindende Einnahmeengpässe, konnten in einzelnen Verbesserungsschritten überwunden werden. Doch trotz der allmählich steigenden Nachfrage ist die Zahl der aktiven „Card-Inhaber“ derzeit auf 12.643 Personen begrenzt.

    Wie wir jetzt von regierungsnahen Personen lernen können, kann der Kartenzugang im Rahmen einer Industriestrategie erleichtert werden. Insbesondere sind neben einer vollständigen Digitalisierung der Prozesse und Anwendungen im Herkunftsland auch Lockerungen für die Mitnahme von Familienangehörigen geplant. Durch den Umzug nach Österreich wird nicht nur die Attraktivität erhöht, sondern auch zusätzliche personelle Ressourcen erwartet. Wie die Österreichische Wirtschaftsagentur erfuhr, handelt es sich bei den Angehörigen ehemaliger Rot-Weiß-Rot-Karteninhaber häufig auch um qualifizierte Personen, die sich in den Arbeitsmarkt integrieren können.

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    Die Verhandlungen laufen

    Die Nachfrage nach Familienzusammenführung ist bei den Stammbeschäftigten hoch. Partner von Rot-Weiß-Rot-Karteninhabern haben bereits Zugang zur „Rot-Weiß-Rot-Karte Plus“, die einen vorübergehenden Aufenthalt mit uneingeschränktem Zugang zum Arbeitsmarkt ermöglicht. Die Bedingungen dafür dürften jetzt entspannter sein.

    Einzelheiten zu den Kartensystemen werden derzeit zwischen Wirtschaftsminister Wolfgang Hartmannsdorfer (ÖVP) und Innovations- und Mobilitätsminister Peter Hanke (SPÖ) verhandelt. Diese Frage sollte bis zur Vorstellung der Industriestrategie geklärt sein. „Der Kampf um die besten Köpfe ist ein zentrales Thema im internationalen Wettbewerb; dazu bedarf es schneller, unbürokratischer und digitaler Prozesse in Verbindung mit einer stärkeren und einfacheren Rot-Weiß-Rot-Karte“, erklärte Hartmannsdorfer auf Nachfrage.

    Das am stärksten vertretene Herkunftsland unter den aktiven Karteninhabern ist übrigens China. Im Laufe der Jahre hat sich das Land kontinuierlich von den folgenden Positionen verbessert; Derzeit sind es 2.443 Menschen aus China. Sie sind hauptsächlich Techniker und Köche.

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