Hinterlassen Sie eine Anzeige
Es gibt Dinge im Leben, die auf der „Bucket List“ stehen – und dann gibt es Dinge, vor denen man Angst hat, sie auszuprobieren. Fragen Sie Marlies Raich. Ein ganz besonderes Abenteuer erlebte die ehemalige Slalom-Königin in Innsbruck: Die Salzburgerin wagte den ersten Sprung in den Eiskanal Innsbruck-Eigles – auf einem Skeleton-Schlitten. Mit dabei: Österreichs Parade-Skelett Jenin Flock. Und Raich sagte: Sie hat nicht wirklich eine Sport-Bucketlist. Doch nach „Projekten“ Bungee-Jumping, Fallschirmspringen und Gleitschirmfliegen kam das Skelett wohl zur richtigen Zeit.
Danke auch an Flock. „Sie musste mich nicht lange fragen“, sagte Raich, die gerne etwas Neues probiert, wie sie lächelnd feststellte. Und es rauscht durch ein eisiges Labyrinth mit über 100 Gegenständen auf Bauch und Kopf. „Es war mir immer ein Rätsel, wie man das machen kann. Aber als ich erfuhr, dass die Eagles auch Gästereisen anbieten und Janine da ist, um mir zu helfen, wollte ich es wissen.“ Und wenn Shields es wissen will, stimmt es: Die Mutter von drei Kindern intensivierte ihr Fitnesstraining (das bereits in ihrem Tagesplan stand) und konzentrierte sich mehr auf Rumpf und Oberkörper, um für Tag
Und nach einer theoretischen Einführung inklusive einer Inspektion der Bahn von unten schickte sie die Herde kurz vor Weihnachten mit selbstbewusstem Gesichtsausdruck auf die Jungfernfahrt. Natürlich nicht ohne eine abschließende Anweisung: „Bewahren Sie Ruhe und bleiben Sie auf dem Schlitten in perfekter Position.“ Nach drei Kurven, als Raich auf dem Karussell richtig Fahrt aufnahm, waren Trinkgelder angesagt. „Es ging einfach vorüber – und als ich dann direkt nach unten fiel, dachte ich: ‚Gott, was machst du?‘“
Aber einmal Rennfahrer, immer Rennfahrer. Egal wie zitternd seine Finger an der Ziellinie waren, Raich machte sich auf den Weg zurück zum Start. Immer wieder. Und nach ihrem fünften und letzten Lauf war sie vier Sekunden schneller als die Premiere. Auch zur Freude von Flocks: „Ich wusste bereits, dass Marlies als ehemalige Weltklassesportlerin viele Dinge leichter umsetzen kann. Wie sie es schließlich geschafft hat, war sehr beeindruckend.“
Hinterlassen Sie eine Anzeige