Sportdirektor Klaus Costa und Trainer Merlin Polcin wollen den Kaderumbau des HSV im Winter fortsetzen. Foto: IMAGO/DeFodi Images
Der nächste Abgang des HSV steht fest: So sieht es auf anderen Transferbaustellen aus
Die Aufregung um den vorzeitigen Abschied von Stefan Kunz vom HSV und die wetterbedingte Absage des ersten Heimspiels des Jahres sorgten im Volkspark für große Verwirrung. Dass sich die Hamburger mitten in der Transferphase befinden, ist in den letzten Tagen fast in den Hintergrund gerückt. Jetzt gibt es wieder Bewegung in diesem Bereich.
Als sich die HSV-Profis am Freitag zum Abschlusstraining für das Heimspiel am Samstag gegen Borussia Mönchengladbach trafen, war Ansi Suhonen nicht mehr dabei. Mit dem dänischen Erstligisten Odense BK fand der Finne einen neuen Verein. Es müssen nur noch die letzten Details geklärt werden.
Der HSV bekommt sogar Geld für Suhonen
Suhonen ist nach Jonas Meffert (Holstein Kiel) und Daniel Peretz (Southampton FC) der dritte Abgang des HSV in diesem Winter. Für den 25-jährigen Mittelfeldspieler, dessen Vertrag beim Volkspark bis Saisonende lief, erhielt der HSV sogar eine kleine Ablösesumme im unteren fünfstelligen Bereich. Hierzu wurden leistungsbezogene Prämien vereinbart.
In diesem Transferfenster wird es voraussichtlich noch drei bis vier weitere HSV-Abgänge geben. Unter ihnen sind die beiden Außenverteidiger Noah Katerbach und Silvan Hefti. Eine Lösung für das Duo ist jedoch noch nicht in Sicht. Es gibt nur vereinzelte Gespräche, aber noch nichts Konkretes. Auch die Offensivspieler Emir Sahiti und Immanuel Ferrai könnten den HSV im Winter verlassen – doch auch hier ist die Situation noch kompliziert.
Die Spielabsage hat auch Auswirkungen auf Pherais Zukunft
Sahiti, der in Hamburg einen Vertrag bis 2027 hat, muss noch eine passende Alternative finden. Pherai muss zwar nicht unbedingt gehen, wollte aber zu Beginn des Jahres sehen, welche Chancen er hat, in der Rückrunde für den HSV zu spielen.
Bitter: Eigentlich hätte er letzten Dienstag gegen Leverkusen spielen sollen. Die Verschiebung des Spiels auf den 4. März hat seine Pläne durchkreuzt und könnte auch Auswirkungen auf seine Zukunft haben. Bis zum Transferschluss verbleiben nur noch drei Spiele. Pherai will zunächst Klarheit. Jetzt kommt es auf die Gespräche mit den Verantwortlichen im Volkspark an. Gut möglich, dass es nächste Woche Klarheit gibt.
Auf der Zugangsseite steht bisher nur ein Wintertransfer fest: Stürmer Damien Downes (Southampton FC). Bis zum Ende des Transferfensters (2. Februar) muss mindestens ein neuer Torwart kommen. Zuletzt gab es Gerüchte über Kevin Müller in Heidenheim – richtig heiß wurde das Thema aber nie. Nun ist der 34-Jährige laut Sky zum Zweitligisten FC Schalke gewechselt.
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Dortmunds Linksverteidiger Almugera Cabar steht weiterhin im Kader des HSV – allerdings ohne Druck. Keine Neuentwicklung. Wenn er kommt, wird es wahrscheinlich ein Last-Minute-Transfer sein. Zunächst einmal wollen die Hamburger den Kader tatsächlich verkleinern.
