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Trump zu Grönland: „Es wird geschafft!!!“"

    Trump zu Grönland: „Es wird geschafft!!!“"

    Im Streit um Grönland hat US-Präsident Donald Trump Dänemark erneut vorgeworfen, nicht genug gegen die Bedrohung der arktischen Insel durch Russland zu unternehmen. Die NATO warne Dänemark seit zwei Jahrzehnten vor der „russischen Bedrohung“, schrieb Trump auf der sozialen Plattform Truth. „Leider konnte Dänemark bisher nichts dagegen tun. Die Zeit ist gekommen und es wird getan!!!“ Trump ließ offen, welche konkreten Schritte er unternehmen will.

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    Der US-Präsident hat wiederholt deutlich gemacht, dass die USA die Insel annektieren wollen – was die europäischen NATO-Partner strikt ablehnen. Trump hatte bereits davor gewarnt, dass Russland oder China andernfalls ein strategisch wichtiges Gebiet in der Arktis an sich reißen würden. Grönland ist weitgehend autonom und Teil des Territoriums des NATO-Mitglieds Dänemark.

    Strafzölle angekündigt, EU-Sondergipfel geplant

    Am Samstag kündigte Trump Strafzölle gegen Deutschland und andere Nato-Staaten an. Unter anderem ärgerte er sich über deren gemeinsame militärische Forschungsmission in Grönland. Seitdem befindet sich Europa auf Kollisionskurs mit den USA. Auf einem Sondergipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs am Wochenende dürften milliardenschwere Gegenmaßnahmen diskutiert werden, die der EU als Handelsalternative zur Verfügung stehen.

    Die US-Zölle sollten in Kraft bleiben, bis eine Einigung über den vollständigen Kauf der arktischen Insel erzielt wird, schrieb Trump auf Truth Social. Ab 1. Februar werden für Warenlieferungen in die USA zehn Prozent fällig, ab 1. Juni 25 Prozent. Trump argumentiert mit den Sicherheitsinteressen der USA und verweist auf die wahrgenommene Präsenz Moskaus und Pekings rund um die geografisch gelegene Insel.

    Grönland gehört zum Königreich Dänemark

    Grönland gehört zum Königreich Dänemark, ist aber weitgehend autonom. Die größte Insel der Welt liegt zwischen Nordamerika und Europa im Nordatlantik und Arktischen Ozean. Die Insel liegt auch im direkten Weg einer möglichen Raketenroute zwischen Russland und den USA. Der Boden Grönlands enthält wertvolle Rohstoffe, die bisher kaum genutzt werden. Aufgrund der durch den Klimawandel neu eröffneten Seewege ist das geologische Interesse der USA, Chinas und Russlands an der Arktis in letzter Zeit deutlich gestiegen.

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