Die österreichische Nationalmannschaft wird im Frühjahr vor der Weltmeisterschaft drei Heimspiele bestreiten. Der erste Doppeltermin findet am 27. März (18:00 Uhr) und 31. März (20:45 Uhr) in Wien gegen Ghana und Südkorea statt. In unmittelbarer Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft empfangen die Österreicher am 1. Juni (20.45 Uhr) ebenfalls im Ernst-Happel-Stadion Tunesien. Das gab der ÖFB am Dienstag bekannt. Der Gegner für die WM-Generalprobe, die bereits in den USA stattfand, steht noch nicht fest.
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ÖFB-Geschäftsführer Bernhard Neuhold sagte gegenüber AP: „Die Gegner sind mit der Sportleitung abgestimmt und sollen der WM-Vorbereitung dienen. Wir haben bewusst gesagt, dass wir gegen keine Europäer spielen wollen.“ In der Endrunde in Nordamerika trifft die Auswahl von Teamchef Ralf Rangnick in der Gruppe auf die Neulinge Jordanien (17. Juni, 06:00 Uhr), Argentinien (22. Juni, 19:00 Uhr) und Algerien (28. Juni, 04:00 Uhr).
Generalprobe für die Weltmeisterschaft in Kalifornien
Laut Newhold ist für Ende März ein kurzes viertägiges Trainingslager in Marbella geplant. Einen Tag vor dem Heimspiel gegen Ghana fliegen wir zurück nach Wien. Danach bleiben David Alaba und Co. noch ein paar Tage in der Bundeshauptstadt und trainieren bis zum Spiel gegen Südkorea auf dem neuen ÖFB-Campus in Aspern. Laut Newhold ist noch nicht klar, wo die Farbauswahl Ende Mai zu finden sein wird. Der Flug nach Nordamerika erfolgt jedenfalls am 4. Juni, drei Tage nach dem Tunesien-Spiel.
Der Gegner des vierten Testspiels ist noch offen – ebenso der Austragungsort. Die WM-Generalprobe soll zwischen dem 8. und 10. Juni im Raum Los Angeles stattfinden. „Was Gegner und Spielorte angeht, gibt es kaum Optionen. Wir sind in Verhandlungen“, erklärte Neihold. Eine besondere Herausforderung ist die Ausrichtung eines Länderspiels in den USA mit einem anderen ausländischen Verband. Als Austragungsort werden Stadien unterschiedlicher Größe in Betracht gezogen; Als Rivalen gelten derzeit Teams aus Mittel- und Südamerika sowie Afrika.
Aus einem Heimspiel gegen Ecuador wird nichts. Für Anfang Juni sei ein Duell mit den Südamerikanern um Chelsea-Star Moises Caesdo angesetzt, hatte Rangnick bereits vor Weihnachten im Fernsehen verraten. „Wir waren in Gesprächen, aber es scheiterte aus finanziellen Gründen“, erklärte Neihold. Der Konkurrent forderte einen Betrag, den der ÖFB nicht zahlen wollte. Stattdessen geht es nun am 1. Juni gegen Tunesien – ein Testgalopp, insbesondere im Hinblick auf ein WM-Duell mit dem großen Nachbarn Algerien.
Die Frage von Moholla bleibt offen
In welcher Nachbarschaft das ÖFB-Team bei der WM antreten wird, steht noch nicht fest. Neuhold bestätigte, dass man sich in Gesprächen mit der FIFA, einer Gastgeberstadt, der Nachbarschaft und einem Trainingszentrum in Kalifornien befinde. „Wir sind guter Dinge, dass wir zu einer Gesamtregelung kommen können, die uns ideale Rahmenbedingungen bietet“, sagte der ÖFB-Wirtschaftsdirektor. „Aber es wurde noch kein Vertrag unterzeichnet.“
Die FIFA hat die ursprünglich für den 16. Januar angekündigte Bekanntgabe des Basislagers aller 48 Teams verschoben. Nicht nur die Österreicher wollen für Ordnung außerhalb der von der Weltorganisation angebotenen Liste sorgen. „Wir brauchen 100-prozentige Klarheit sowie rechtliche und finanzielle Planungssicherheit“, betonte Newhold. „Wir werden keine Abenteuer erleben.“ In den letzten Wochen hat sich die Entwicklung oft in unterschiedliche Richtungen entwickelt. „Aber ich bin zuversichtlich, dass wir hier in den nächsten ein bis zwei Wochen hoffentlich Klarheit haben werden.“
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