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Trump stiftet im Vorfeld von Davos private Chats an und veröffentlicht diese

    Trump stiftet im Vorfeld von Davos private Chats an und veröffentlicht diese

    US-Präsident Donald Trump hat die USA aufgefordert, Grönland zu erwerben, und bezeichnete die dänische Arktisinsel als entscheidend für die nationale und globale Sicherheit. hat seinen Aufruf an Trump wiederholt und schrieb auf Truth Social, dass er deshalb ein „sehr gutes“ Telefonat mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte geführt habe. „Grönland ist für die nationale und globale Sicherheit von entscheidender Bedeutung“, sagte Trump erneut. „Es kann keinen Rückzug geben – da sind sich alle einig!“

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    Außerdem kündigte er beim Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos Verhandlungen über den Erwerb Grönlands an. Dänemark kann kein großes Territorium schützen. „Wir müssen es haben“, sagte Trump gegenüber Reportern in Florida. „Ich kenne prominente Politiker, das sind sehr gute Leute, aber die gehen da gar nicht hin.“

    Trump provoziert mit Fotomontage

    Trump machte mit der Fotomontage auch deutlich, dass er neben Grönland auch Kanada unter die Kontrolle der USA bringen will. Der Republikaner veröffentlichte auf seiner Online-Plattform Truth Social zwei Fotomontagen: Auf einem Bild ist Trump im Oval Office mit europäischen Staats- und Regierungschefs zu sehen, und ein Plakat, auf dem neben den USA auch Venezuela, Grönland und Kanada mit US-Flaggen zu sehen sind.

    Trump hatte in der Vergangenheit mehrfach öffentlich mit dem Gedanken gespielt, Kanada unter die Kontrolle der USA zu bringen. Ein Nachbarland sollte Teil der Vereinigten Staaten und des „51. Staates“ werden. Der kanadische Premierminister Mark Carney wies Trumps regionale Ambitionen im vergangenen Mai unverblümt zurück.

    Auf dem Originalbild trafen sich im August unter anderem EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, der britische Premierminister Keir Starr und die italienische Premierministerin Giorgia Maloney mit Trump im Oval Office, um Lösungen für den Ukraine-Krieg zu besprechen. Ein weiteres von Trump am Dienstag geteiltes Foto zeigt den US-Präsidenten bei der Eroberung Grönlands. Auf einem Schild steht „Grönland – US-Territorium, gegründet 2026“. Neben Trump sind auch US-Vizepräsident JD Vance und US-Außenminister Marco Rubio zu sehen.

    Trump am Mittwoch in Davos

    Trump wird am Mittwoch in einem Schweizer Alpenresort erwartet, wo er später am Tag eine Rede halten wird. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen warnte heute US-Präsident Donald Trump davor, die transatlantischen Beziehungen wegen Grönland in eine Abwärtsspirale zu stürzen. Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos sagte sie, die von Trump angekündigten zusätzlichen Zölle gegen europäische Verbündete seien ein Fehler. Spannung hilft nur den Gegnern, die Sie möglichst weit von strategischen Interessengebieten fernhalten möchten.

    Trump veröffentlichte private Chats

    Dass US-Präsident Donald Trump persönlich adressierte Briefe per Screenshots über sein Online-Sprachrohr Truth Social mit der Welt teilt, ist immer wieder überraschend – aber nicht neu. Kürzlich wurden Textnachrichten des französischen Präsidenten Emmanuel Macron veröffentlicht, in denen dieser ein Treffen der großen westlichen Industrienationen (G7) in Paris mit Vertretern der Ukraine, Dänemarks, Syriens und Russlands vorschlug.

    Kurz darauf erschien eine private Nachricht von NATO-Generalsekretär Mark Rutte auf dem Truth-Social-Account des US-Präsidenten. Er sagte so etwas wie: „Herr Präsident, lieber Donald – was Sie in Syrien erreicht haben, ist unglaublich. (…) Ich kann es kaum erwarten, Sie zu sehen. Ihr Mal.“ Worüber Rutte in Syrien genau sprach, blieb zunächst unklar.

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    Ruttes Botschaft kurz vor den Gesprächen beim Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos, an dem auch Trump teilnehmen soll, erinnerte an ein ähnliches Kompliment, das Trump im Juni 2025 vor einem NATO-Gipfel ausgesprochen hatte.

    Damals übermittelte er Ruttes Glückwünsche zum damaligen Vorgehen der USA im Iran. Der NATO-Generalsekretär schrieb: „Das war wirklich außergewöhnlich und niemand sonst hatte es gewagt. Es macht uns alle sicherer.“

    Selenskyjs Botschaft befasst sich auch mit der sozialen Wahrheit

    Ebenso erreichte im September 2024 eine private Nachricht des Präsidenten der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, über Truth Social die Welt. In einer vom stellvertretenden Botschafter der Ukraine in Washington weitergeleiteten SMS forderte Selenskyj den damaligen Präsidentschaftskandidaten Trump zu einem Treffen in New York vor seiner USA-Reise auf: „Ich denke, es ist wichtig, dass wir uns persönlich zu 0 Prozent verstehen.“ Die Nachricht war mit „Wolodymyr“ signiert. Ob Selenskyj auch nach Davos reisen wird, ist noch nicht klar – er hat sich offenbar noch nicht entschieden, ob er dabei sein wird.

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