Der japanische Tennisstar Naomi Osaka legte mit einem extravaganten Outfit einen filmwürdigen Auftritt bei den Australian Open hin. Die 28-Jährige betrat die Rod Laver Arena zu ihrem Erstrundenspiel gegen die Kroatin Antonia Ruzic mit einem langen weißen Schleier und einem weißen Hut. Der vierfache Grand-Slam-Turniersieger trug außerdem weiße Hosen und trug einen weißen Regenschirm.
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Verblüffte Zuschauer begrüßten Osaka mit lautem Jubel. Auch ihr türkisfarbenes Sportkleid war ein Hingucker – wenn auch nicht so umwerfend wie das Anima-Outfit. Osaka sagte über ihr Outfit: „Es ist einer Qualle nachempfunden, die sie selbst entworfen hat.“ Auf dem Hut ist ein Schmetterling. Und auf dem Schirm ist auch ein Schmetterling. „Es hängt mit den Australian Open 2021 zusammen, die ich damals gewonnen habe“, sagte Osaka. Während des Spiels landete ein Schmetterling auf ihrer Nase.
Am Donnerstag können sich die Zuschauer erneut an dem besonderen Outfit erfreuen, denn sie gewann in drei Sätzen gegen Ruizic. Osaka ist für seine glamouröse Kleidung auf dem Tennisplatz bekannt. Sie mischt in ihren Outfits oft Sport- und Modeelemente, oft inspiriert von der Popkultur. Bei den US Open im vergangenen Jahr rockte sie glitzernde, farbenfrohe Plüschfiguren, die immer zu ihren Outfits passten. Außerdem trug sie rote, funkelnde Rosen als Schmuck in ihrem Pferdeschwanz.
Mutige Leistung von Olynikova
Nach ihrer 6:7, 1:6-Erstrundenniederlage gegen Titelverteidigerin Madison Keys (30/USA) musste sich Oleksandra Olyannikova einem ernsteren Hintergrund stellen. Die Ukrainer trugen T-Shirts mit der Aufschrift: „Ich brauche Ihre Hilfe, um ukrainische Kinder und Frauen zu schützen. Aber darüber kann ich hier nicht sprechen.“ Hintergrund: Politische Äußerungen sind beim Turnier verboten.
Olynikova sammelt Geld für Drohnen und ist Botschafterin der 412. Nemesis-Brigade der ukrainischen Armee, einer unbemannten Drohneneinheit. Ihre Drohnen zerstören Ziele in Russland. Er veröffentlicht Videos des Angriffs. Er will mit Freunden 20 Millionen Euro sammeln. „Je nachdem, wie viel ich verdiene, spende ich auch für mich selbst“, sagt der 25-Jährige, der auf Sponsoren verzichten muss.
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