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Nach der Trump-Krise: Welche Flugzeuge fliegen eigentlich als Air Force One?

    Nach der Trump-Krise: Welche Flugzeuge fliegen eigentlich als Air Force One?

    Es ist zweifellos eines der legendärsten Flugzeuge der Welt: „Air Force One“ des US-Präsidenten. Derzeit wird das Rufzeichen „Air Force One“ grundsätzlich für jedes Flugzeug der US Air Force verwendet, das derzeit den US-Präsidenten transportiert.

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    Das Akronym wurde 1953 eingeführt, als der damalige US-Präsident Dwight D. Eisenhower im selben Luftraum zur gleichen Zeit flog wie ein Zivilflugzeug der Eastern Air Lines mit derselben Folge von Funknummern. Wenn der Vizepräsident ein Flugzeug der Air Force fliegt, sprechen wir von „Air Force Two“.

    Aber zurück zu Nummer eins. Auf dem Weg zum Weltwirtschaftsforum in Davos hatte das ausgewählte Flugzeug elektrische Probleme – Donald Trump musste umkehren und in ein neues Flugzeug einsteigen. Tatsächlich sind es hauptsächlich zwei Boeing 747-200B-Flugzeuge (konkret die 82-8000 und 92-9000), die als Flugzeuge des Präsidenten auf Langstreckenflügen eingesetzt werden.

    Beide Jumbo-Jets sind bereits seit einigen Jahren im Einsatz und wurden Anfang der 1990er Jahre in Dienst gestellt. Die genaue Ausstattung der Maschinen ist geheim, klar ist aber, dass es sich bei dem Flugzeug um eines der am besten geschützten Flugzeuge der Welt handelt. Auf jeden Fall gibt es an Bord auch eine Basis für umfassende Militäroperationen. Die Bordelektronik muss vor elektromagnetischen Impulsen, etwa bei der Detonation einer Atombombe, geschützt werden.

    Das dreistöckige Flugzeug verfügt über eine eigene Präsidentensuite, die Fitness- und Büroräume umfasst. Aufgrund vieler Besonderheiten wurde die Kapazität des Flugzeugs stark reduziert, dennoch können rund 100 Personen im Flugzeug sitzen.

    Trump bestellte und erhielt das Geschenk

    Allerdings bestellte Donald Trump, der sich oft über alte Maschinen beschwerte, in seiner ersten Amtszeit zwei neue Maschinen. Nach jahrelangen Verzögerungen ist derzeit unklar, wann die Boeing-Flugzeuge tatsächlich übergeben werden können.

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    Übrigens erhielt Trump auch eine Boeing 747 im Wert von 400 Millionen US-Dollar als Geschenk aus Katar. Nach heftiger Kritik wurde die Spende einfach an das Pentagon überwiesen, das Flugzeug soll aber dennoch bald fliegen. Aufgrund der hohen Sicherheitsanforderungen natürlich erst nach der eigentlichen Sanierung.

    Übrigens: Anders als der gleichnamige Film mit Harrison Ford soll „Air Force One“ weder Rettungskapseln noch Fallschirme an Bord haben.

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