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„Es nervt mich so sehr!“ Diese Derby-Szene verärgerte HSV-Trainer Polzin

    „Es nervt mich so sehr!“ Diese Derby-Szene verärgerte HSV-Trainer Polzin

    Unglaublich: HSV-Trainer Merlin Polzin traute seinen Augen nicht, vor allem als er die Szene am Millerntor sah. Foto: image/osnapix

    „Es nervt mich so sehr!“ Diese Derby-Szene verärgerte HSV-Trainer Polzin

    Das Null-Ding ist immer so. Wer wüsste das jetzt besser als der HSV? Nach dem 0:0 zuvor gegen Gladbach gab es im Stadtduell nun zum zweiten Mal in Folge ein torloses Unentschieden, gut für die Abwehr, enttäuschend für die Stürmer. Dementsprechend sparte auch Merlin Polzin nicht mit Kritik. Besonders eine Szene irritierte den HSV-Trainer noch lange nach dem Schlusspfiff.

    82 Minuten waren am Millerntor gespielt, als sich plötzlich die Räume öffneten, von denen jedes Team träumt. Gegen das zu weit vorgerückte St. Pauli konterte der HSV; Fabio Vieira wartete wild mit den Armen wedelnd in der Mitte auf den Pass von Ryan Phillippe. Doch der Franzose traf die denkbar schlechteste Entscheidung, wollte den Ball mit der linken Außenseite von rechts in die Mitte schlagen – und verfehlte sein Ziel um einen Meter. Der Versuch, zum falschen Zeitpunkt ein Kunstfoto zu machen. Und das Ende dessen, was eine Riesenchance hätte sein können, den Siegtreffer zu erzielen.

    Der Trainer des HSV Polzin kritisierte die Konter seiner Mannschaft

    „Besonders die Konter, die wir gemacht haben, haben mich wirklich geärgert“, sagte Polzin später und dachte dabei insbesondere an die Szene mit Philipp: „Das ist ein Moment, den wir besser nutzen können und sollten, gerade in einem Spiel wie diesem.“


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    Philipp, der bereits nach 68 Minuten für Ransford Königsdörffer eingewechselt wurde, versäumte es, Werbung zu machen. Polzin verteidigte ihn jedoch auch ein wenig. „Im Fußball geht es auch um sekundenschnelle Entscheidungen. Keiner meiner Spieler trifft absichtlich eine falsche Entscheidung.“ Aber: „Gerade in diesen Momenten müssen wir noch klarer und entscheidungsfreudiger werden. Es mangelt an qualitativer Kombination von der Entscheidungsfindung bis hin zum Gegner, der auch eine Rolle spielt. Das sind Dinge, die wir besser machen wollen und müssen.“

    Dennoch: Der HSV kassierte zum zweiten Mal in Folge kein Gegentor

    Obwohl das Unentschieden im Stadtduell dem HSV mehr in die Karten spielte als St. Pauli, war die Enttäuschung bei den Rothosen größer. „Wir haben zum zweiten Mal in Folge 0:0 gespielt“, sagte Polzin. „Natürlich bin ich mit der Abwehr zufrieden, aber vorne würde ich mir eine andere Besetzung wünschen.“

    Die Offensive bleibt die größte Schwäche seines Teams. Der HSV hat in den bisher 18 Saisonspielen lediglich 17 Tore geschossen. St. Pauli selbst (16 Treffer) ist noch harmloser. Das 0:0 am Millerntor war das achte Saisonspiel des HSV ohne Eigentor – ein schwaches Ergebnis.

    Harmlos: Derzeit wird kein HSV-Angreifer gesetzt

    Polzins Problem: Niemand drängt offensiv. Trotz reichlich Spielzeit blieb Königsdörffer harmlos, ebenso wie Southampton-Leihspieler Damien Downes in seinen bisherigen drei Einsätzen. Auch Robert Glatzel (gegen St. Pauli nach 68 Minuten eingewechselt) blieb am Millerntor blass. Yussuf Poulsen wird erst in der zweiten Februarhälfte wieder fit sein.

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    Es ist fraglich, ob der HSV bis zum Ende der Wintertransferperiode seinen Angriff neu beleben wird. Er hätte bis zum 2. Februar Zeit. Es gibt viele Gründe, jetzt noch einmal darüber nachzudenken.

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