Außenministerin Beit Meinal-Rissinger wird am Montag einen sechstägigen Besuch im Oman, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten beginnen. In der Golfregion habe die NEOS-Politikerin ihre „Außenpolitik auf wirtschaftliche Chancen für österreichische Unternehmen ausgerichtet“, teilte ihr Büro mit. „Im Mittelpunkt stehen die Stärkung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit, Diskussionen zu regionaler Sicherheit und Frieden sowie der Austausch mit Politik und Handel.“
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Dynamischer Wachstumsraum
„Der Minister wird von einer Delegation österreichischer Unternehmen begleitet und mehrere Unternehmen und Innovationsstandorte mit österreichischen Partnerschaften besuchen“, wurde im Vorfeld betont. „Gerade angesichts des Drucks auf die europäische und österreichische Exportwirtschaft sollte Österreich stärker auf die Diversifizierung internationaler Partnerschaften setzen.“ Die Golfregion gehört zu den dynamischsten Wachstumsregionen der Welt und bietet großes Potenzial für österreichische Unternehmen.
Menschenrechte angesprochen
„Neben wirtschaftlichen Fragen werden auch Fragen der regionalen Stabilität, der internationalen Zusammenarbeit und Menschenrechtsaspekte angesprochen“, heißt es in einer Erklärung des Außenministeriums. „Ziel ist es, die wirtschaftlichen Beziehungen mit den Partnerstaaten weiter auszubauen und den politischen Dialog zu vertiefen.“
Im Oman wird Meinal-Rissinger unter anderem Energieminister Salim Al Aufy und Außenminister Seyed Badr Al Busaidi treffen. In Saudi-Arabien traf sie Außenminister Prinz Faisal bin Farhan, Investitionsminister Khalid Al-Falih und Wirtschaftsminister Faisal F. Gespräche mit Alibrahim. Er wird in Abu Dhabi vom Industrieminister Sultan Ahmed Al Jaber und dem Außenminister Abdullah Bin Zayed Al Nahyan empfangen.
„Weltordnung im Wandel“
„Die Weltordnung befindet sich im Umbruch. Deshalb ist es entscheidend, dass Österreich seine internationalen Partnerschaften breit ausbaut, neue Märkte erschließt und wirtschaftliche Chancen für österreichische Unternehmen schafft“, sagte Meinl-Risinger am Wochenende vor ihrem Abgang. „Die Golfregion ist ein wichtiger Partner unserer Exportwirtschaft. Deshalb vertiefen wir unsere Zusammenarbeit, um den österreichischen Unternehmen weitere Chancen zu eröffnen.“
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Der NEOS-Chef sagte außerdem: „Was im Nahen Osten passiert, hat direkte Auswirkungen auf Europa. Frieden, Sicherheit und wirtschaftliche Stabilität sind untrennbar miteinander verbunden. Sie entsteht durch Dialog, internationale Zusammenarbeit und offenen Austausch, auch bei schwierigen Themen.“