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„Da war noch viel mehr“: Handballer verlieren – aber es gibt gute Nachrichten

    „Da war noch viel mehr“: Handballer verlieren – aber es gibt gute Nachrichten

    Harte Sache zwischen ihnen: Dänemarks Center Simon Hald Jensen (rechts) im Duell mit Deutschlands Kapitän Johannes Gola Foto: WITTERS

    „Da war noch viel mehr“: Handballer verlieren – aber es gibt gute Nachrichten

    Ein Unentschieden hätte gereicht, doch Deutschland scheiterte gegen Dänemark. Nach 26:31 steht es für die DHB-Mannschaft in einem Alles-oder-Nichts-Spiel um den Einzug ins EM-Halbfinale.

    Deutschlands Handballer standen nach dem Schlusspfiff noch lange auf dem Boden und diskutierten. Die Niederlage gegen Dänemark tat weh – und weil mehr möglich gewesen wäre. Statt vorzeitig das Halbfinale zu erreichen, verlor das DHB-Team mit 26:31 (12:13).

    Handball-Europameisterschaft: Deutschland reicht für ein Unentschieden gegen Frankreich

    Dies bedeutet, dass der erste Matchball vergeben wird. Die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Ghislason muss nun am Mittwoch (18 Uhr/live im ZDF) gegen Titelverteidiger Frankreich antreten. Die gute Nachricht ist, dass ein Unentschieden ausreicht, um sich für das Halbfinale zu qualifizieren, da Frankreich überraschend mit 32:36 gegen Spanien verlor.


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    Vor allem die zweite Halbzeit war entscheidend. „Wir scheitern zu sehr an Nielsen, vor allem in der zweiten Halbzeit“, sagte Gislason in der ARD über Dänemarks Star-Torwart Emil Nielsen. Phasen mit drei oder vier Fehlwürfen hintereinander kann man sich gegen diese Mannschaft nicht leisten.

    DHB-Kapitän Johannes Gola: „Es ist kein Weltuntergang“

    Outfielder Miro Schluroff war enttäuscht: „Ich dachte, da steckt noch viel mehr dahinter.“ Kapitän Johannes Gola fügte hinzu: „Natürlich ist es kein Weltuntergang, dass wir hier gegen Dänemark verlieren.“ Jetzt geht es darum, das Spiel schnell aus dem Weg zu räumen.

    Die sechs Treffer von Deutschlands Top-Wurfspieler Renars Uskins reichten vor rund 15.000 Zuschauern in Hernings Hölle nicht aus. Der letzte Pflichtspielsieg gegen Dänemark datiert aus dem Januar 2016.

    Deutschland mit guten Erinnerungen an Frankreich

    In der Gruppentabelle aus der Hauptrunde haben Deutschland und Dänemark jeweils sechs Punkte plus. Es folgten Frankreich (4), Portugal und Norwegen (je 3) sowie Spanien (2). Nur die beiden besten Teams erreichen das Halbfinale.

    Das letzte Spiel gegen Frankreich ist ermutigend. Im Viertelfinale der Olympischen Spiele 2024 hat Deutschland scheinbar ein Spiel verloren. Uskins frustrierte die Gastgeber fast im Alleingang und schließlich ging Lilles Handballwunder in die Verlängerung.

    Spielmacher Yuri Nor enttäuschte erneut

    Gislason ließ Andreas Wolff zunächst auf der Bank und startete mit David Späth. Vier der ersten sechs Tore erzielte er schon früh durch den herausragenden Matthias Gidsel. Allerdings schnitt Deutschland besser ab als die letzten Spiele bei der WM und den Olympischen Spielen.

    Nach 20 Minuten stand es nur noch 8:10. Es gab Chancen, aber Nielsen machte viele Schüsse zunichte. Uskins witterte Torgefahr, Spielmacher Yuri Knorr erblasste erneut. Auf Zeichen des Schiedsrichters zur Halbzeit verfehlte Nils Lichtlein in 13:13 einen Siebenmeter.

    Der Torwart Nielsen bringt die deutschen Handballer zur Verzweiflung

    Zur Pause blieb Dänemark neun Minuten lang ohne Tor. Deutschland konnte dies nicht ausnutzen, Julian Köster und Marko Grgic trafen mehrfach die Latte.

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    Die Gastgeber nutzten eine kurze Phase der Doppelüberlegenheit und stellten auf 17:14. Dann zerfiel das DHB-Team. Nielsen parierte fast alles, Gidsel und Simon Pitlik punkteten – aus 16:14 wurde 16:23. Das Spiel war entschieden, und auch die Auswechslung von Wolff änderte nichts. (dpa/mp)

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