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Hoch auf die St. Pauli-Ultras: DFB-Star rügt seine Leipziger Mitspieler

    Hoch auf die St. Pauli-Ultras: DFB-Star rügt seine Leipziger Mitspieler

    David Raum stoppte den provokanten Jubel von Jan Diomande. Foto: WITTERS

    Hoch auf die St. Pauli-Ultras: DFB-Star rügt seine Leipziger Mitspieler

    Das 1:1 zwischen dem FC St. Pauli und RB Leipzig war ein Spiel, das vor allem in der zweiten Halbzeit an Höhepunkten zunahm. Leipzigs Starter Jan Diomande brachte RB in der 66. Minute in Führung und Martin Kaars erzielte spät in der Nachspielzeit per Elfmeter den feierlichen Ausgleich für die Kiezkickers. Beide Male war RB-Kapitän David Raum mit von der Partie. In einem angenehm ehrlichen Interview mit Sky nach dem Schlusspfiff relativierte der deutsche Nationalspieler das Geschehen und stellte sich den St. Pauli-Fans sogar indirekt vor.

    Als Diomande seinen wuchtigen Distanzschuss zum 1:0 versenkte, drehte er sich zur Südtribüne und jubelte vor den St. Pauli-Ultras provozierend, indem er einen Finger ans Ohr legte. Selbst in den Affekt griff der Weltraum ein und drängte den Ivorer in eine andere Richtung. „Der Applaus sollte nicht da sein“, sagte Raum. „Ich denke nicht, dass man provozieren sollte, aber das sage ich dem Jungen noch einmal. Er ist ein toller Spieler, aber das hat er nicht nötig“, fuhr der Linksverteidiger fort.

    Raum beging vor St. Paulis Elfmeter ein Foul

    An seinem Gesichtsausdruck konnte man erkennen, dass er den Applaus wirklich nicht genoss. Auch Raum war über die Szene verärgert, die in der Nachspielzeit zu einem Elfmeter für St. Pauli führte. Der Raum war weggerutscht, aber es traf den Möchtegern-Schützen Kaars ziemlich hart. Während er während des Spiels noch mit Schiedsrichter Florian Exner debattierte, änderte er laut Fernsehbildern schnell seine Meinung.

    Martin Kaars (S.) traf in der Nachspielzeit per Elfmeter zum 1:1

    „Das ist ein brutales Foul“, sagte er zu Sky-Reporter Patrick Wasserziech ins Mikrofon: „Ich brauche mich nicht zu quälen.“ Raum fügte eine Entschuldigung bei Schiedsrichter Exner hinzu, zu dem er zunächst eilte. „Es tut mir leid für den Schiedsrichter. Während des Spiels dachte ich, ich hätte die Innenbahn berührt, und irgendwie habe ich den Ball berührt.“ Er konnte sogar über seinen Fehler scherzen. Tatsächlich hätte er die „langen Spikes“ bereits angelegt. Und sie würden nicht ausreichen. „Ich hatte im Spiel ein anderes Gefühl, aber jetzt muss ich alles zurücknehmen. Natürlich ist es ein Elfmeter.“

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    Raums Einstellung und Ehrlichkeit sind nicht nur eine willkommene Abwechslung im sonst oft schwierigen Fußballgeschäft, sie können auch als Vorbild für Teamkollegen wie Diomande dienen.

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