Tyson Fury ist entschlossen und kehrt in den Ring zurück. Foto: Picture Union / Sipa USA | Nachrichtenmaterial
Furys Return-Set: „Jemand muss dem König sagen, dass das Ass zurückkommt“
Der ehemalige Boxweltmeister Tyson Fury kehrt wie angekündigt in den Ring zurück. Der 37-jährige Brite wird am 11. April gegen den Russen kämpfen Arslanbek Mahmudovwie er am Mittwoch berichtete. Der Kampf soll in Großbritannien stattfinden, der genaue Austragungsort steht noch nicht fest. Netflix streamt den Kampf.
„Ich bin glücklich, zurück zu sein. Mein Herz war schon immer dem Boxen verbunden und wird es auch immer sein. Jemand muss dem König sagen, dass das Ass zurück ist“, sagte Fury, der in den letzten Wochen bereits mit dem Training begonnen hat. Mahmudov verlor Ende Dezember 2023 in Riad gegen Deutschlands Schwergewichtshoffnung Agit Kabayel, hat sich aber seitdem wieder erholt.
Fury hatte in seiner Karriere mehrmals seine Boxhandschuhe an den Nagel gehängt, zuletzt nach seiner Niederlage gegen Alexander Usyk im Dezember 2024. Es war die zweite Niederlage gegen den ukrainischen Schwergewichtsmeister, der ihn im Mai desselben Jahres ebenfalls nach Punkten besiegt hatte.
Fury machte wegen Doping- und Drogendelikten Schlagzeilen
Dies sind die einzigen seiner 37 Profikämpfe, die Fury verloren hat. Noch im Juli 2025 dachte er über ein Comeback und einen dritten Kampf gegen Ussyk nach.
Fury hatte nach seinem Sieg gegen Dillian Whyte im April 2022 bereits seinen Rücktritt angekündigt, kehrte aber sechs Monate später zurück. Der „Zigeunerkönig“ erlangte 2015 Bekanntheit, als er WBA-, IBF- und WBO-Weltmeister Wladimir Klitschko nach mehr als elf Jahren ohne Niederlage überraschend entthronte.
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Anschließend fiel Fury in ein tiefes Loch und sorgte wegen Doping- und Drogendelikten für Schlagzeilen. Im Jahr 2016 gewann er alle seine Gürtel zurück, bevor er 2018 ein großes Comeback feierte. Im Jahr 2020 gewann er den WBC-Weltmeisterschaftsgürtel gegen Deontay Wilder, verlor ihn jedoch an Ussyk. (sid/lam)
