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Platzverweis für Victoria Schulz – HSV-Frauen verlieren gegen Freiburg

    Platzverweis für Victoria Schulz – HSV-Frauen verlieren gegen Freiburg

    Bittersüß für die HSV-Frauen: Victoria Schulz sieht die Rote Karte. Foto: IMAGO/DeFodi Images

    Platzverweis für Victoria Schulz – HSV-Frauen verlieren gegen Freiburg

    Mit Blick auf die Tabelle hätte es ein echter Befreiungsschlag werden können, doch am Ende unterlagen die HSV-Frauen trotz einer mutigen Leistung dem SC Freiburg mit 0:2. Die Hamburger zeigten in Unterzahl eine starke Mentalität, doch am Ende war – wie schon im Hinspiel – das Glück nicht auf ihrer Seite.

    Bei klirrend kalten Temperaturen – das Thermometer zeigte zu Spielbeginn -5 Grad – konnte das Spiel in den ersten Spielminuten den 3.367 Zuschauern im Volksparkstadion kaum etwas Gutes tun. Der HSV kam in der Anfangsphase nur mit zwei Distanzschüssen der neuen Stürmerin Camila Linberg (2.) und Magou Doucure (5.) in die Offensive. Auf der anderen Seite wurde es erst nach dem Kopfball von Svenja Fjølmli (3.) etwas gefährlich.

    Bundesliga: HSV-Frauen verlieren gegen Freiburg

    Dadurch schlug das Pendel jedoch immer mehr zu Gunsten der Freiburgerinnen aus, während die HSV-Frauen nach Ballgewinnen zu schnelle Ballverluste erlitten. Die Hamburger hatten fast nie einen strukturierten Angriff, während die Gäste eine Standardsituation zur Führung nutzten: Fölmli passte zu Julia Stirli, die nur noch tippen musste (25.). Die neue Torhüterin Leah Paulik verhinderte gegen Lisa Kolb (23.) und Selina Vaubian (29.) Schlimmeres. Die erste Halbzeit verlief für das Team von Trainerin Lise Brancao nicht gut.

    Und nach der Pause wurde es nicht besser, im Gegenteil: Die HSV-Frauen starteten furchtbar. Weniger als eine Minute nach Wiederaufnahme des Spiels verhinderte Victoria Schultz mit ihrem ausgestreckten Bein scharf den Durchbruch von Fölmli und wurde von Schiedsrichterin Julia Boyke vom Platz gestellt.

    Der HSV steigerte sich nach dem Platzverweis von Victoria Schulz

    Das Kuriose: Auf den Rauswurf folgte die beste Phase der Hamburger Mannschaft! Svea Stoldt sagte später: „Von diesem Moment an wussten wir: Jetzt kämpfen wir für alle – für die Fans, für Vicky!“ Von da an ging der HSV auf die Flucht, wobei vor allem Sophie Hillebrand und Lotta Wrede immer wieder für Gefahr auf den Flügeln sorgten. Einzig echte Torchancen ergaben sich nur selten. Am gefährlichsten war ein Schuss von Maria Mikolajova (62.), der in höchster Not geblockt wurde.

    Und so kam es, wie es kommen musste: Mitten in der anhaltenden Druckphase des HSV nutzte Freiburg einen der seltenen Konter zur Entscheidung; Nach einem Zuspiel vom Flügel musste Fölmli nur noch in den Strafraum einschieben (82.). Ein Nackenschlag, von dem sich die HSV-Frauen nicht mehr erholten. Die Niederlage war besiegelt.

    Das Fazit von Trainerin Lise Brancao: „In der ersten Halbzeit waren wir zu weit weg vom Gegner, wir haben zu viel Raum gelassen und keinen Zugriff gehabt. Es hat ein bisschen an Überzeugung und Aggressivität gefehlt. In der zweiten Halbzeit haben wir mit einem Spieler weniger Charakter gezeigt.“ Am kommenden Sonntag (14 Uhr) liefern sich die HSV-Frauen im Volkspark erneut einen spannenden Krimi gegen RB Leipzig.

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