Nach zwei aufregenden Tenniswochen in Melbourne, die vor allem an der Ziellinie für episches Tennis sorgten, kehrt etwas Ruhe in den Zirkus ein. 250 ist diese Woche auf der ATP Tour in Montpellier unterwegs, was besonders für Spieler nützlich sein wird, die am kommenden Wochenende nicht in der ersten Runde des Davis Cup spielen werden. Etwas mehr los bei den Frauen: In Abu Dhabi steht ein WTA-500-Event auf dem Programm, gleichzeitig wird in Ostrava ein Turnier ausgetragen (Julia Graber verlor früh gegen Alcia Parks 6:7, 2:6, Sinja Kraus trifft auf Viktorija Golubic) und Sinja Kraus trifft heute auf Viktorija Golubic.
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Allerdings haben die Stars, die sich bei den Australian Open einen Namen gemacht haben, ihre Schläger vorübergehend in die Ecke gestellt. Der siegreiche Carlos Alcaraz (er trägt jetzt ein Känguru-Tattoo) und Novak Djokovic (er ist Dritter hinter Alcaraz und Janic Siner) werden ab dem 16. Februar in Doha (500) erneut zuschlagen, während Jelena Rybkina und Arina Sabalenka in derselben Woche auf der Teilnehmerliste von Dubai (100) erscheinen werden.
„Schwierig, aber durchaus lösbar“
Zurück zum Davis Cup. Dieses Bravourstück will die Truppe von Kapitän Jürgen Melzer in diesem Jahr wiederholen, nachdem es das ÖTV-Team letztes Jahr erstmals zum Finalturnier der besten acht Nationen in Bologna geschafft hatte. Es gilt, zwei Hürden zu überwinden – die erste findet diesen Freitag und Samstag in Tokio mit Japan statt. Am vergangenen Freitag machte sich das Team mit Sebastian Offner, Jurij Rodionov, Lucas Neumayer, Lucas Meidler und Alex Erler auf den Weg ins „Land des Lächelns“. Das Spiel wird auf einem Indoor-Hartplatz im Ariake Colosseum gespielt – wo auch die jährlichen ATP- und WTA-Turniere stattfinden. Meltzer beschreibt die Herausforderung als „schwierig, aber durchaus lösbar“ und beziffert die Chancen auf ein Weiterkommen auf 50:50. Die österreichische Nummer eins Filip Misolic, der mit ATP Nr. 78 einen neuen Karrierehöhepunkt erreichte, ist aufgrund der schnellen Hartplätze und seines aktuellen Mangels an Selbstvertrauen für Melzer keine Option.
Als Einzelspieler dürften die Japaner auf Shintaro Mochizuki (ATP-Nr. 108) und Yoshihito Nishioka (131) setzen. Obwohl auch Kei Nishikori im Kader steht, hat der ehemalige Topstar dieses Jahr nur ein Spiel bestritten (Challenger in Canberra) und musste verletzt aufgeben. Doch Melzer betonte vor dem Abgang: „Wir können uns nur gut vorbereiten, uns an die Umstände gewöhnen – und dann kommt die Wahrheit auf den Platz.“ wie wahr
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