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Olympische Spiele 2026: Die Eröffnungsfeier war spektakulär

    Olympische Spiele 2026: Die Eröffnungsfeier war spektakulär

    Dieses XXV. Die Olympischen Winterspiele haben in Mailand/Cortina begonnen. Der italienische Präsident Sergio Mattarella hielt um 22:50 Uhr die offizielle Eröffnungsrede. am Freitag im Mailänder San-Siro-Stadion stattfand und den Beginn des größten Wintersportereignisses der Welt markierte. Am Rande der Zeremonie standen drei weitere Veranstaltungsorte: Cortina d’Ampezzo, Predazzo und Livigno, wo die Snowboard-Olympiasieger Anna Gasser und Benjamin Karl die österreichische Flagge trugen.

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    Tatsächlich schwenkte nur Gasser die Flagge, während Carl sie auf seiner Schulter trug. „Wir dachten, wir wollten etwas Kleines, Besonderes und wirklich Cooles machen und haben uns etwas ausgedacht“, sagte Gasser, ein zweifacher Big-Air-Olympiasieger. „Wir haben das Gewicht dieser Flagge ziemlich unterschätzt.“ Auf einem instabilen Untergrund ist es schwierig, sie nach unten zu schwenken. „Ich hatte das Gefühl, betrunken zu sein. Ich bin ertrunken, aber wir hatten viel Spaß“, fügte Carl hinzu.

    Für einen Olympiasieger im alpinen Snowboarden war es zuvor eine Ehre, Fahnenträger zu sein. „Ich wollte schon immer der Fahnenträger sein. Im Gegensatz zu den Ergebnissen als Athlet liegt das nicht in deinen Händen. Es war eine große Freude und eine Ehre; ich war tatsächlich in Tränen aufgelöst, als ich davon erfuhr.“ Gasser genoss den Jubel der kleinen Mannschaft in Livigno: „Es war eine wirklich schöne Atmosphäre, wir hatten Spaß und es war ein wirklich guter Start in die Spiele.“

    ÖOC-Beschäftigte sind an allen Standorten vertreten

    Insgesamt 19 rot-weiß-rote Aktivisten haben sich beim Österreichischen Olympischen Komitee (ÖOC) für den Marsch in Livigno angemeldet. Sie ist an ihrem 18. Geburtstag die Jüngste im ÖOC-Team, zu dem auch Snowboard-Freestylerin Hannah Karr gehört. Jeweils sieben ÖOC-Athleten wollten in Cortina und vor knapp über 1.000 Zuschauern in Predazzo antreten – vom Rodeln und Skeleton einerseits, vom Skispringen andererseits. Allerdings verließ die Skisprung-Crew die Feier vorzeitig. Die Eisschnelllaufmannschaft marschierte in Mailand ein.

    Sportler, die gezielt samstags antreten, lassen die Eröffnung aus. So schied beispielsweise die alpine Speed-Spezialistin Ariane Radler mit Verzögerung aus dem Abfahrtstraining am Freitag aus. „Durch die Verschiebung wird der Tag deutlich länger, wir müssen trainieren, uns vorbereiten, Videos schauen“, sagte der gebürtige Vorarlberger. Aber sie wollte sich ein dreistündiges Spektakel im Fernsehen ansehen. „Auf jeden Fall ein tolles Erlebnis, aber das Spiel ist uns wichtiger.“ Wie seine Teamkollegen wird er am Samstag in sein Abschlusstraining gehen.

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    Vor Beginn der Spiele wurde das Österreich-Haus in der Nähe von Cortina eröffnet. Vizekanzler und Sportminister Andreas Bäbler (SPÖ) sagte über die Atmosphäre: „Die Scheune ist wunderbar gebaut, es fühlt sich an, als würde man nach Hause kommen.“ ÖOC-Präsident Horst Nussbaumer sagte, er sei „sehr stolz, dass alle da waren und das ‚Warm-Up‘ für die Spiele miterlebt haben. Die österreichische Gelassenheit und der österreichische Kampfgeist sollen zu Hause spürbar sein.“ Mit dabei waren ÖSV-Abfahrtsläufer und Olympiasieger wie Thomas Morgenstern, Franz Klemm, Matthias Meyer, Felix Gottwald und Michaela Dorfmeister.

    116 Frühe Hinweise für Entscheidungen in Wettbewerben

    Rund 2.900 Athleten aus 92 Nationen kämpfen bis zum 22. Februar in insgesamt 116 Entscheidungen im Norden des Landes, darunter in den Predazzo-Clustern Bormio, Antholz und Val de Fiume und Tessero, um Gold, Silber und Bronze. Die Wettbewerbe sind in 54 für Männer, 50 für Frauen und 12 Mixed-Wettbewerbe unterteilt. Die olympischen Flammen brennen jetzt in Mailand und Cortina. Nussbaumers Ziel war es, an die 18 Medaillen heranzukommen, die das Team Rot-Weiß-Rot bei den Corona-Spielen in Peking vor vier Jahren gewonnen hatte.

    Die Eröffnungszeremonie im 100 Jahre alten Fußballstadion begann mit einer Hommage an die Schönheit und Kunst Italiens. Die Gestaltung der knapp dreistündigen Show unter dem Motto „Armonia“ (Harmonie) sollte den dezentralen Charakter dieser Spiele widerspiegeln. Zum ersten Mal in der olympischen Geschichte gibt es offiziell zwei Austragungsorte. Es handelt sich um die geografisch am weitesten verteilten Winterspiele aller Zeiten. Erstmals wird es auch zwei olympische Flammen geben – am Arco della Pace (Friedensbogen) in der Innenstadt von Mailand und an der Piazza Dibona in Cortina.

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    Neben US-Idol Mariah Carey komplettierten Andrea Bocelli, Laura Pausini, Cecilia Bartoli und der Pianist Lang Lang die Liste der musikalischen Darsteller der Auftaktparty. Auf der Ehrentribüne befanden sich US-Vizepräsident JD Vance und mehr als 50 Staats- und Regierungschefs. Österreich wurde durch Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) in Mailand und Babler in Cortina vertreten. Laut Aufzeichnung kam Mattarella mit der Straßenbahn zum San Siro; Der Fahrer der Straßenbahn war Motorradlegende Valentino Rossi.

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