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Kommunalverbandschef für hohe Grundsteuer und Steuerautonomie

    Kommunalverbandschef für hohe Grundsteuer und Steuerautonomie

    Die wachsende finanzielle Notlage immer mehr Gemeinden ist seit Jahren ein drängendes Problem. Gemeindeverbandspräsident Johannes Pressl (ÖVP) sprach sich in der ORF-Pressestunde am Sonntag nicht nur erneut für eine Erhöhung der Grundsteuern aus, sondern plädierte auch für eine kommunale Steuerautonomie in gewissem Umfang und in einem bestimmten Rahmen. Die Fragen stellten Hans Berger (ORF) und Klein-Chefredakteurin Christina Traer.

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    Insbesondere wenn es um die Finanzierung langfristiger Infrastruktur wie Straßen oder Kanäle geht, können Kommunen viel Verantwortung übernehmen. Bei der Grundsteuer weist er darauf hin, dass es in der Bundesregierung aufgrund des Widerstands von ÖVP und Neos keinen Konsens über eine Anhebung gebe. Doch dann, so Pressal, stelle sich die Frage, worin das Engagement der Regierung gegenüber den Gemeinden bestehe. Dabei geht es nicht nur um Grundsteuern: Er versteht auch nicht, warum sich Kommunen am Finanzausgleich der COs beteiligen.2– Beteiligen Sie sich nicht an den Preisen. Der Bund vereinnahmt sämtliche Einnahmen.

    Sparen braucht Zeit

    Zu den kommunalen Haushaltsdaten für das für März erwartete gesamtstaatliche Defizit konnte Pressal noch keine Angaben machen. Zum Ende des ersten Halbjahres lagen die Zahlen über den Prognosen. Dies war aber auch auf laufende Projekte zurückzuführen, etwa als im Laufe der Jahre Kindergärten gebaut wurden. Allerdings beginnen die Gemeinden, kurzfristige Sparmöglichkeiten zu verstehen. Allerdings dauert es eine gewisse Zeit, bis man die „Bruchmarke“ erreicht.

    Theoretisch ist Sparen nicht einfach: Einerseits hört man immer, man solle Ausgaben sparen. Wenn Sie dies aber tun und die Eislaufbahn schließen wollen, werden sofort tausende Unterschriften dagegen gesammelt. „Der Rechenstift ist eine Sache, aber das äußere Gefühl eine andere.“

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    Mit Blick auf die Debatte um den Wehrdienst befürwortet der Leiter der Bürgerorganisation das von der Expertenkommission empfohlene Modell, den Wehrdienst auf acht Monate und zwei Monate obligatorische Wehrübungen auszudehnen. Ob ein Referendum durchgeführt werden sollte, wollte er nicht beantworten. „Wie die Regierung jetzt damit umgeht, ist Sache der Bundesregierung.“ Wenn eine Umfrage kommt, werden die Gemeinden diese ordnungsgemäß umsetzen.

    Antrag auf E-Voting

    Bei der Erörterung der Verlängerung ignoriert Pressell jedoch die Rolle der gemeinnützigen Arbeit. Durch die damit verbundene Verlängerung der Zivildienstzeit von neun auf zwölf Monate kommen 3.500 Vollzeitäquivalente pro Jahr zu den derzeit 14.000 Zivildienstleistenden hinzu, die in der Pflege, im Rettungsdienst oder in der Behindertenbetreuung benötigt werden.

    „Wenn wir über das ‚Wie‘ reden, kann ich mir zum Beispiel auch vorstellen, dass wir wieder über E-Voting reden“, sagte Pressl. Die elektronische Stimmabgabe wird in den Gemeinden viele Dinge einfacher machen.

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