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Vushkovic meldet sich nach HSV-Ausraster – auch sein Teamkollege reagiert

    Vushkovic meldet sich nach HSV-Ausraster – auch sein Teamkollege reagiert

    Völlige Enttäuschung: Nach der HSV-Niederlage gegen Leverkusen warf Luka Vuškovic seine Stiefel auf die Bank. Foto: imago images/Eibner

    Vushkovic meldet sich nach HSV-Ausraster – auch sein Teamkollege reagiert

    Dem Emotionalen folgten echte, nüchterne Worte. Gut 17 Stunden nachdem Luka Vuškovic viermal gegen die Latte getreten und anschließend wütend seine Stiefel auf die Hamburger Bank geworfen hatte, postete der Kroate am Donnerstag auf Instagram: „Enttäuschendes Ergebnis gestern Abend, aber wir kommen wieder! Danke an alle unsere Fans für die Unterstützung!“ Auch die HSV-Anhänger waren nach der 0:1-Niederlage gegen Leverkusen enttäuscht, spendeten aber auch den Profis Trost. Denn das bevorstehende Spiel beim VfL Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr, Liveticker) erfordert neue Energie.

    Auch Miro Mujaimes wirkt nach der zweiten Heimniederlage in Folge enttäuscht. Er reagierte nach dem Schlusspfiff nicht so emotional wie Vuskovic – doch das Ergebnis schmerzte ihn vor allem, weil er es auf dem Platz selbst nicht hätte verhindern können: Muheim fehlte gegen die Werkself, weil er verwarnt war. „Es ist nie schön zuzuschauen“, sagt der Schweizer. „Das Spiel war nicht schön anzusehen. Du würdest gerne eingreifen und helfen.“ Da ihm dies nicht gelang und Vuškovic in der Nachspielzeit zweimal scheiterte, brodelte es an der Muheimer Seitenlinie.

    HSV-Profi Miro Muheim war von Vuškovics Reaktion begeistert

    „Der letzte Akt war bittersüß“, sagt der Linksverteidiger, der es nicht schaffte, den wütenden Vuskovic zu trösten, als er ihm ein High-Five gab. Doch Muheim gefiel, dass der 19-Jährige sich so sehr über den verlorenen Punkt ärgerte: „Das gefällt mir. Nach dem Spiel waren viele Leute sehr verärgert und das ist gut, weil es zeigt, dass wir es besser machen können.“

    Miro Muheim (links) konnte seinen HSV-Kollegen Luka Vuskovic kaum trösten.

    Wie Merlin Posin will auch Muheim den Doppelausfall angemessen einordnen. „Wir haben zweimal gegen zwei Spitzenteams mit einem Tor Unterschied verloren“, sagte er mit Blick auf das 1:2 gegen RB Leipzig. „Uns hat in den letzten beiden Spielen ein bisschen die Dynamik und Aktivität mit und gegen den Ball gefehlt. Aber darüber wollen wir jetzt nicht allzu sehr reden.“ Muheim will sich und den HSV nicht unter Druck setzen.

    HSV-Chef Muheim verspricht: „Wir werden nicht nervös“

    Einerseits ist sich der 27-Jährige bewusst, dass Leistungen wie gegen Leipzig und Leverkusen wahrscheinlich nicht ausreichen werden, um in Wolfsburg zu punkten. Deshalb sagt er: „Wir wollen uns auf jeden Fall anders präsentieren, mit mehr Energie – auch um die Fans mitzunehmen.“ Rund 10.000 Unterstützer reisen mit uns und wollen von zu Hause weg. Die neuen Abstiegsängste im Vereinsumfeld wischte Muheim dagegen bewusst beiseite.


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    „Wir werden uns nicht aufregen“, verspricht er, „auch wenn die Leute draußen schnell anfangen, schlecht über uns zu reden. Aber wir bleiben bei uns und konzentrieren uns auf unsere Arbeit.“ Der HSV fühlte sich die ganze Saison über nicht sicher. Trotz der jüngsten Stimmungseintrübung gerät niemand in Panik. „Wir sind seit Saisonbeginn dabei, waren aber nie nervös“, stellt er klar und fragt: „Warum müssen wir das jetzt tun?“ Mögliche Antwort: Weil die Tabellensituation vor der Reise nach Wolfsburg durchaus brisant ist. Sollte der HSV gegen den VfL verlieren, hätte er nur noch drei Punkte Vorsprung auf den aktuellen Tabellenvorletzten.

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    An dieses Szenario denkt Muhaim jedoch nicht. „Natürlich gibt es Spannungen“, gibt er zu. „Aber das ist vor jedem Spiel so. Wir spüren keinen negativen Druck. Es ist eher eine große Chance, die wir nutzen wollen.“ Und es sieht so aus: Mit einem Triple in Autostatt wird der HSV die Wölfe um neun Punkte distanzieren – und einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Gelingt ihm das, würde auch der emotionale Vushkovic breit lächeln.

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