...
Skip to content

Hecking holt einen Punkt – doch die Wolfsburger Fans wenden sich von den Spielern ab

    Hecking holt einen Punkt – doch die Wolfsburger Fans wenden sich von den Spielern ab

    Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking sprach nach dem Unentschieden in Hoffenheim von einem „guten Moment“. Foto: imago/Sven Simon

    Hecking holt einen Punkt – doch die Wolfsburger Fans wenden sich von den Spielern ab

    Die Reaktion der Fans passte nicht in das Bild des Wolfsburger Optimismus unter dem neuen Trainer Dieter Hecking. Als die VfL-Profis nach dem glücklich verdienten 1:1 (0:0)-Unentschieden bei der TSG Hoffenheim in die Ecke gingen, wandten sich viele Fans einfach ab. Den Abstiegsplatz in der Bundesliga wollen die Fans nicht so leicht verzeihen, zumal der Rückstand auf den Relegationsplatz immer noch drei Punkte beträgt.


    Zusammenfassung:

    • Die Fans drehten sich um, als die VfL-Profis nach dem 1:1 einen Eckball ausführten.
    • Trainer Dieter Hecking betonte die positiven Aspekte des Spiels.
    • Auch wenn das Spiel nicht überzeugte, freute sich Hecking über den erzielten Punkt und verwies auf die mentale Belastung der Spieler.

    Der frühere HSV-Trainer Hecking wollte dem Thema Fans nicht allzu viel Raum widmen und wählte lieber das Positive – verständlich in seiner Situation. „Es gab auch viele, die nicht konvertierten. Das sollte nicht beschönigt werden“, sagte Hecking. Zuvor verfolgten die Fans das Spiel nicht schweigend, sondern ganz ruhig. Außerdem wurde ein Banner mit der Aufschrift „Sie müssen Unterstützung gewinnen“ aufgehängt.

    Dieter Hecking: „Gutes Argument“

    Fairerweise muss man zugeben, dass die Mannschaft daran arbeitet, die Fans wieder nach Sinsheim zu holen. Es war nicht angenehm anzusehen und die Führung durch Konstantinos Koulierakis in der 65. Minute war Hoffenheims erster Torschuss. Heckings pragmatische Herangehensweise hätte fast zu einem vollen Erfolg geführt, wäre der Kopfball von Grisha Prömel sieben Minuten vor Schluss nicht ins lange Eck abgefälscht worden.

    „Wenn man in so einer Situation auswärts einen Punkt holt, ist das eine positive Sache“, betonte Hecking. Der 61-Jährige verwies auch auf den mentalen Druck, der auf seinen Spielern lastet: „Jungs sind Menschen und müssen sich erst einmal in der Situation zurechtfinden. Die Erwartungen waren vor der Saison völlig anders. Deshalb ist das ein guter Punkt.“

    Aber wenn wir bald drei Punkte holen wollen – am besten am kommenden Samstag gegen Werder Bremen – müssen wir vor allem offensiv viel besser arbeiten. Der neue Kapitän Christian Eriksen versuchte, dem Spiel der Wolfsburger Rhythmus zu verleihen. Doch die Passagen in der Tiefe waren fast immer zu steil, zu ungenau, zu harmlos. Die beiden Stürmer Mohamed Amura und Jenan Pejcinovic hatten kaum eine Chance zu glänzen.

    Hoffenheims Offensive wurde langsamer

    Allerdings kann man dem VfL eine gewisse Effizienz nachsagen. Dem Finish von Koulierakis folgte ein weiteres von Jonas Wind. Mit einer Trefferquote von 50 Prozent wird Wolfsburg sicher nicht auf dem Abstiegsplatz landen. „Wir haben es gemeistert und eine gute Leistung gezeigt“, sagte Abwehrchef Moritz Jenz. Das stimmte auch, denn Hoffenheims Angriff – mit 54 Toren drittbester der Liga – durfte sich kaum entfalten.

    Sie könnten auch interessiert sein an: Die Bundesliga hat einen Trainer und Sportdirektor rausgeschmissen! Ehemaliger HSV-Trainer übernimmt

    Jetzt gehe es darum, mit der Mannschaft zusammenzuarbeiten, sagte Hecking. Allerdings steht dem Trainer nun eine ganze Woche zur Verfügung. „Dieter konnte seine Fassung und sein Selbstvertrauen zurückgewinnen. Das war ein Schritt“, sagte Sportdirektor Pirmin Schwegler. Nun muss ein Sieg gegen Bremen folgen, danach gilt es, sich die Unterstützung von der Tribüne zu verdienen. (dpa/trh)

    Source link

    SEE ALSO  „Ich kann es mir nicht ansehen“: Wie St. Pauli mit Kapitän Jackson Irvine plant