...
Skip to content

Hartberg-Verletzungssorgen nach 0:1-Niederlage: „Es war ein bitterer Nachmittag“

    Hartberg-Verletzungssorgen nach 0:1-Niederlage: „Es war ein bitterer Nachmittag“

    Er wolle ein Risiko eingehen, sagte Trainer Manfred Schmidt kurz nach der Qualifikation für die Championship-Gruppe vor einigen Wochen. Und dieses Risiko ging der Wiener im Heimduell mit seiner alten Liebe aus der Bundeshauptstadt ein, als er eine Startelf mit einem Durchschnittsalter von 22,5 Jahren aufs Feld schickte. Die blau-weiße Startformation gegen die Wiener Austria sah durch den Ausfall des Abwehrchefs Lucas Spandelhofer mit Rückenproblemen und die Sperren von Yuba Diarra und Tobias Kenz deutlich anders aus.

    Hinterlassen Sie eine Anzeige

    In der Abwehr durfte erstmals Konstantin Shoup starten, im Mittelfeld debütierte Julian Halvach. Nach wenigen ereignislosen Minuten stand der Sohn des ehemaligen Trainers Markus Schoep gut eine halbe Stunde später im Mittelpunkt. Nach einem Lauf in die gegnerische Hälfte verlor er den Ball an Philipp Wiesinger und sprang dann, noch motivierter, den Wienern vor die Füße. Schiedsrichter Stefan Ebner erkannte das Foul zunächst mit Gelb, entschied dann aber nach Sichtung der Videobilder auf Rot. „Er war natürlich der Schlüssel zu diesem Spiel“, sagte Trainer Manfred Schmid, der dem jungen Verteidiger keinen Vorwurf machen wollte. „Es war im Eifer des Gefechts ein unnötiges Foul. Ich werde mit ihm reden und er hat es bisher wirklich gut gemacht.“

    Nach einiger Zeit erging es seinen Kollegen nicht mehr so ​​gut, da sie in der Unterzahl waren. Zunächst traf Taiseok Lee die Latte (45.), doch eine Minute später traf Manfred Fischer nach beeindruckender Hackenarbeit von Vasilije Markovic. Der Steirer schoss aus fünf Metern ins Tor und brachte die Gäste in Führung. „Natürlich ist es nicht einfach, wenn man mit einem Mann weniger spielen muss. Allerdings hat es mich sehr geärgert, wie wir das Gegentor kassiert haben, vor allem die Zeit. Ein bitterer Nachmittag“, sagte Kapitän Jürgen Heil.

    Harte zweite Hälfte

    Die zweite Halbzeit war mannsmäßig zurückgeblieben und wurde für die Mannschaft von Manfred Schmidt zur Mammutaufgabe. Die Abwesenheit von Keynes und Diarra im Ballbesitz machte sich in den ersten 45 Minuten bemerkbar, und daran änderte sich auch nach Wiederanpfiff nichts. Stattdessen sorgten die Auswechslungen der beiden verletzten Dominic Vince und Hale für zusätzliche Bedenken. Angeführt vom Ersatzkapitän Fabian Wilfinger versuchten die Hartberger alles, doch der entscheidende Ausgleich war nicht mehr in Sicht. „Wir haben Standhaftigkeit gezeigt, da kann ich niemandem etwas vorwerfen“, sagte Heil.

    SEE ALSO  Totnham: Mathis 'Unglücksrave fiel rassistische Beleidigungen zum Opfer: "Wir haben Angst"

    Auch der Trainer sprach von einem „ärgerlichen Tor“, hob aber auch die Einstellung der Mannschaft hervor. „In der zweiten Halbzeit hat man die Stärke, das Engagement und die Leidenschaft gesehen. In den letzten 20 Minuten waren wir deutlich besser.“ Aufgrund der angespannten Situation bietet die bevorstehende Länderspielpause eine Atempause. Verteidiger Vince hat sich am Seitenband verletzt, Heil klagt über Knöchelschmerzen und auch Spandelhofer ist verletzt. „Wir können etwas langsamer werden und uns erholen. Gegen Salzburg werden wir wieder in Topform auf dem Platz stehen“, versicherte der Trainer.

    Hinterlassen Sie eine Anzeige



    Source link