...
Skip to content

Wehrpflicht: Shellhorn zum Ausbau nach dem „8+2-Modell“.

    Wehrpflicht: Shellhorn zum Ausbau nach dem „8+2-Modell“.

    NEOS-Staatssekretär Joseph Schellhorn (Neos) befürwortet das Modell „Austria Plus“ – acht Monate Grundwehrdienst plus zwei Monate obligatorische Wehrübungen. Schellhorn sagte der ORF-Pressestunde am Sonntag, er sei zuversichtlich, an der klaren Empfehlung der Kommission festzuhalten. Die liberale Partei hat das Recht, unter den Neos unterschiedliche Meinungen zu vertreten. Bei einem weiteren Entbürokratisierungspaket soll es um die Bundesgesetzgebung gehen.

    Hinterlassen Sie eine Anzeige

    Nachdem sich das im letzten Jahr vorgestellte erste Entbürokratisierungspaket auf Bundesthemen konzentrierte, werde sich das für Juni geplante zweite Paket auf bundesrechtliche Themen konzentrieren, kündigte der für Entbürokratisierung zuständige Außenminister an. Ein Teil des Pakets umfasst Maßnahmen zum Jugendschutz, zum Baurecht und zur Bauordnung. Grundlage hierfür ist die Registrierung der Bürger durch das Amt für Entbürokratisierung und Deregulierung (SEDA) im Außenministerium.

    „Gebührenaufschub in Betracht ziehen“

    Shellhorn wollte sich nicht auf Einsparpotenziale in einem Doppelhaushalt festlegen, die Konsolidierung sollte aber nicht über höhere Einnahmen erfolgen. Stattdessen sprach er sich für eine Aussetzung der Gebührenerhöhung aus. Eine Reduzierung der Lohnnebenausgaben hält er für 2027 für unwahrscheinlich, dürfte aber am Ende der Legislaturperiode erfolgen. Sparen will Shellhorn beispielsweise im Rentenbereich; Hier müssen wir den Mut haben, über eine weitere Rentenreform zu sprechen. Beim Thema Gesundheit sieht er Einsparbedarf bei Verwaltung und Krankenhäusern.

    Der Außenminister zeigte sich während der Verhandlungen über die Reformpartnerschaft optimistisch. „Es gibt einen großen Reformwillen aus dem Westen“, sagte Schellhorn mit Blick auf die aktuelle Tiroler Präsidentschaft und dann auf Vorarlberg. Schellhorn verteidigte die in den Bundesländern stark kritisierten rosafarbenen Vorschläge zur Abschaffung des Bundesrates oder seine Aussage, er könne sich drei statt neun Bundesländer vorstellen. „Das ist keine Provokation“, und es dürfe kein Denkverbot geben. Der Bundesrat ist so zusammengesetzt, dass dort die Gouverneure der Bundesstaaten sitzen sollen. Wenn es für sie nicht fair sei, damit umzugehen, sei die Gouverneurskonferenz der Bundesstaaten nicht mehr nötig, sagte Shellhorn.

    SEE ALSO  Alexander Proll will ein EU-weites Social-Media-Verbot für unter 14-Jährige

    „Kein Eingriff in die Preise ist auch keine Option“

    Der Neos-Politiker verteidigte den in der vergangenen Woche beschlossenen Eingriff in die Treibstoffpreise. „Markteingriffe sind immer schlecht, aber kein Eingriff ist auch keine Option“, sagte Shellhorn. Als es um das Gesetz zum beschleunigten Ausbau erneuerbarer Energien (EABG) ging, war Shellhorn zuversichtlich, dass die Zustimmung der Grünen eingeholt werden könne. Der Gesetzentwurf sei eine Verhandlungsgrundlage, an der noch „gearbeitet“ werden müsse.

    Im ORF sprach sich Shellhorn für eine Reform des Kuratoriums aus. Warum seine Partei im vergangenen Jahr die Kuratoriumsreform unterstützte, konnte er nicht sagen. Allerdings sagte der Neos-Politiker, seine Partei werde sich für erneute Reformen einsetzen.

    Im Falle einer Verurteilung des ÖVP-Klubobmanns August Wöginger im Postensachter-Prozess sieht es Schellhorn nun beim Koalitionspartner, über den möglichen Rücktritt seines Klubobmanns zu entscheiden. Es sei dann an der ÖVP, „darüber nachzudenken, wie ernst und sauber sie sich selbst nimmt“. Er selbst ermutigte niemanden zum Rücktritt und widersetzte sich sogar, als ihm sein Rücktritt vorgeschlagen wurde.

    Hinterlassen Sie eine Anzeige

    Source link