Die 99ers stehen zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte im Finale der höchsten heimischen Liga. Nach dem Einzug ins Halbfinale und dem Gewinn des Staatsmeistertitels spielen sie im Finale um die Carl Nedved Trophy. Die Grazer gewannen das vierte Halbfinalspiel gegen Fehrwerb mit 5:1 und besiegten auch im Viertelfinale den VSV mit 4:0. Damit wird ein weiterer „Sweep“ gefeiert. Einen solchen „Sweep“ verhinderten die Dragons of Ljubljana, die Pustertal nach Verlängerung mit 5:4 besiegten und damit ein fünftes Spiel in der Halbfinalserie erzwangen. Diese findet am Dienstag (19.45 Uhr) in Bruneck statt, der Finalgegner der 99ers steht also noch nicht fest. Die Finalserie beginnt bereits am 12. April; Tickets für das Finale sind ab dem 9. April ausschließlich online erhältlich.
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Dies ist ein historischer Sieg, denn nach dem 18. März 1994 schaffte es der Grazer Männerclub erneut in die heimische Finalserie. Damals gewann der EC Graz im Halbfinale ein Elfmeterschießen gegen den KAC mit 4:2 und gewann die „Best of Five“-Serie mit 3:2. Hüter Brian Stankiewicz Rettete die Elephants mit zwei großartigen Leistungen im Elfmeterschießen. Im Finale verloren die Grazer das Spiel gegen VEU Feldkirch mit 1:3.
Graz hat aus dem Nichts entschieden
Erneut waren es die Grazer, die als aktiveres Team die ersten großen Akzente im Spiel setzten. Mit einem kraftvollen Forecheck machten sie es den Ungarn schwer, ihr Spiel zu strukturieren. Und so lag der Chancenzuwachs klar auf Seiten der Gäste, die die Scheibe immer wieder vor das Tor und damit in die heiße Zone brachten. Michael Scheichl, Lucas Houdum Und Paul StaplefeldWer ins Team zurückkehrte, hatte die besten Chancen. Allerdings zeigten sich die „Devils“ disziplinierter als in den Spielen zuvor, was dazu führte, dass sie der Strafbank lange Zeit fernblieben.
Die Grazer starteten im Tor Nico VisserIm dritten Spiel Maxim Legacy Er ersetzte ihn, als er sich in der 50. Minute verletzte. Es bleibt abzuwarten, wann der Kanadier wieder spielbereit sein wird. Und so dauerte es 19 Jahre alt Patrick Grasser Auf die Bank legen. Auch bei den Spielern auf dem Feld gab es Veränderungen: Der Stürmer war erkrankt Tim Harnish stand in der Schlange Lenz Moosburger repräsentiert. Kurz vor der Pause kassierten die Ungarn nach einem Haken den Gegentreffer Akos Mihali vor Michael Scheichl. Aber die Mehrheit trug keine Früchte. Zum ersten Mal in der Serie endete das erste Drittel torlos.
Im zweiten Drittel fielen Tore
Das Tor fiel erstmals in der 23. Minute. Aber aus einem sehr spitzen Winkel geschossen Marcus Vela Schlagen Sie einfach auf das Seitennetz. Houdum und Kevin Connell legten vor dem ersten Tor noch einen Stocher nach. Caspar Cotcansalo Er schoss die Scheibe von der blauen Linie aus ideal in Richtung des Tores und Conley sorgte dafür, dass vor dem Torwart genügend Verkehr herrschte. Rasmus Rejola. Houdum (26.), der ein sehr starkes Play-off zeigte, traf kurz darauf zum 2:0 für die Grazer. Nach einem Schuss schnappte er sich den Abpraller Nick Belen Und ließ es flach sinken. Josh Currie traf in der 28. Minute die Latte, da die Ungarn keine Möglichkeit fanden, die Grazer in Bedrängnis zu bringen. Es hat es wieder besser gemacht Paul Huber (31./PP): Graz verwandelte den Abpraller nach Vorlage Frank Hora Schlage den Torwart.
Fehrwer punktete trotzdem
Doch der letzte Hoffnungsschimmer brach nicht und die Ungarn feierten mit einem direkten Sieg. Ein wenig fröhlich hüpfte die Scheibe vor dem Tor Anze Kuralt (48.). Er ließ keine Gelegenheit aus und schien etwas gestresst zu sein. So war es nicht. Als Strafstoß gegen Huber bescherte die Hausherren die erste Mehrheit des Tages. Doch schon nach dem ersten Durchgang war Michael Scheichl (50./SH) auf dem Spiel und erhöhte auf 4:1. Graz spielte ruhig und ging nicht zu viel Risiko ein. Fünf Minuten vor Schluss verließ Rijola das Eis: Schichl traf erneut (59./EN).
„Es ist unglaublich, das haben wir die ganze Saison über verdient“, sagte Schichl. „Wir spielen als Einheit, jeder gibt für jeden sein Bestes. Es ist wirklich befriedigend, Graz im Finale zu sehen. Ich habe mit Graz in den letzten Jahren viele Höhen und Tiefen erlebt, es ist schön zu sehen, dass wir jetzt eine Chance haben und im Finale alles tun werden, um es für uns zu gewinnen.“ Ob Lagacé mit Wieser punktet, bleibt abzuwarten, aber dieser „wusste, was ich zu tun hatte und gab alles für die Mannschaft. Mit Graz ins Finale zu kommen, ist wirklich ein Traum.“ Cheftrainer Dan LaCroix weiß: „Die Arbeit ist noch nicht erledigt.“ In der Finalserie werde es auch auf die gesamte Mannschaft ankommen: „Man braucht jeden. Nicht unbedingt jeder wird jeden Abend ein Held sein, aber alle Jungs müssen ihr bestes Eishockey spielen, damit wir gewinnen. Und heute haben wir unser bestes Eishockey gezeigt.“
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