Matthias Mayer und die nach einer Änderung der Trainingsstruktur neu geschaffene Mehrkampfgruppe im Herren-Europacup (RTL, Super-G und Abfahrt) sind ein Projekt, von dem der ehemalige Skistar begeistert ist. Schließlich war es eine Entscheidung, über die er nicht lange nachdenken musste. „Als ich das Angebot erhielt, war klar, dass ich es sehr gerne annahm und bereit dafür war.“
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Afritzer war zuletzt als Berater für junge Talente tätig („Mir ist es wichtig, Sportler mit Ideen zu wecken und sie zu ermutigen, an ihre Fähigkeiten zu glauben.“) und das Feedback seiner Schützlinge schien damals perfekt zu passen. „Ich kenne ihn schon seit ein paar Jahren. Er ist sehr ruhig, das macht ihm viel Spaß. Im Training kann man viel herausfiltern. Außerdem fährt er sehr locker – das ist eine große Bereicherung“, sagte ÖSV-Speedexpertin Nadine Fest Rosen zu ihm und ergänzte: „Man muss die Chance nutzen, von den Besten zu lernen.“ Mein Bruder hat einmal gesagt, wie man von einem Fährfahrer das Autofahren lernt. Mit einem Ferrari-Fahrer wird man dreifacher Olympiasieger. Das ist die beste Art zu sagen, dass ich es ernst meine.“
„Meistens versuche ich es zu vermeiden.“
Auf die Frage, was die absoluten No-Gos seien, sagt der Kärntner, der für Aufsehen sorgte, als er 2022 überraschend das Ende seiner sportlichen Karriere verkündete: „Man darf nichts auf die leichte Schulter nehmen. Man muss ständig auf der Hut sein und die Hürden überwinden, die auf einen zukommen“, weiß Meyer und versichert, dass ich mit Erfahrung zahle.“ Auch der Nachwuchs müsse „manche Dinge verstehen“, sagt er. Muss ins kalte Wasser springen. Meistens versuche ich es zu vermeiden, aber manchmal gehört es dazu.“
Die Herausforderung sieht der 35-Jährige direkt zwischen Europacup und Weltcup: „Es ist der schwerste Schritt, weil alle raus aus der Schule sind und junge Profis werden. Aber da möchte ich sie unterstützen, denn die ganzen verworrenen und spezifischen Strecken des Weltcups wie Kitzbühel oder Bormio können eine Herausforderung sein.“
„Ich möchte da hineinwachsen“
Auf die Frage, ob ihn in seiner neuen Rolle etwas aus der Fassung bringen könnte, muss „Mothal“ ein wenig schmunzeln: „Jetzt muss ich aufpassen, dass ich vor meinen neuen Sportlern nicht das Gesicht verliere, aber es gibt ein paar Probleme: Das eine ist diese Führungsrolle, denn Dinge zu delegieren ist für mich Neuland. Da muss ich vorankommen“, erklärt der Bürgermeister, der ein generelles Problem meist nicht verbergen kann. Es ist ein einjähriger Prozess.
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