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Innenpolitik: Zu viele Baustellen für die Regierung

    Innenpolitik: Zu viele Baustellen für die Regierung

    Die Regierung hat in diesen Tagen viele Baustellen zu bearbeiten. Die größte Sorge gilt dem Budget, obwohl dieses sich erst in der Planungsphase befindet. Das Präsidium, also die Kanzlerin, tagte am Dienstag zum ersten Mal Christian Stoker (ÖVP), Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) und Außenminister Beate Meinl-Reisinger (Neos). Allerdings sind die Grundlagen noch nicht gelegt und der Zustand der Welt ist derzeit sehr unsicher. Neos befürwortete jedoch Einsparungen von mehr als zwei Milliarden Euro bei den Finanzministern. Markus Marterbauer ist im Sinn.

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    Auf einer weiteren Baustelle ist für Mittwoch Richtfest angekündigt. Monatelang verhandelten die Regierungsparteien über eine Neugestaltung der zweiten Säule des Rentensystems. Dabei handelt es sich um eine Betriebsrente, deren Bau keine Ehre für ihre Architekten darstellt. FPÖ-Minister Hubert Gorbach Seine Gründung im Jahr 2002 wurde als „Meilenstein“ betrachtet. Es wurde jedoch ein Mühlstein.

    Bisher hat nur ein Viertel der Arbeitnehmer Zugang zu dieser zweiten Säule in Form von Vorsorgeleistungen; Alle anderen erhalten bei Pensionierung eine neue Abfindung. Die Renditen sind bestenfalls eher dürftig. Künftig sollen alle Mitarbeiter die Chance haben – aber nicht die Verantwortung! – Verwendung des angesparten Betrags als Rente. Darüber hinaus werden die gesetzlichen Rahmenbedingungen für Sparpläne angepasst, sodass auch Pensionsfonds in Aktien investieren können. Dadurch erhöht sich das Risiko, aber auch die erwartete Rendite.

    Die Verhandlungen über die zweite Säule liefen bis Dienstagabend; Im Falle einer (möglichen) Einigung war die Präsentation für den Mittwoch nach der Ministerkonferenz geplant. Die großen Fragen wurden bereits beantwortet.

    SPÖ-Ministerien dürften Zara-Mittel einwerben

    Baustelle Nummer drei wurde am Montag plötzlich vom Kanzleramtsminister angekündigt Claudia Bauer (ÖVP) wurde eröffnet. Sie strich 330.000 Euro Fördergelder für die Anti-Rassismus-Organisation Zara und gefährdete damit den Fortbestand von Zara. SPÖ-Jugendorganisationen – mit Ausnahme der „Jungen Generation“ – forderten Bauers Rücktritt, die Bundespartei antwortete, sie wolle weiterarbeiten. Das heißt: Der bisherige Zuschuss des Familienministeriums wird vom SPÖ-Ministerium übernommen.

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    Das Ende von Zara wird direkte Auswirkungen auf den Kampf gegen Online-Hass haben, dem sich auch die ÖVP in der Vergangenheit verschrieben hat. Denn Zara ist laut EU-Digitaldienstegesetz einer von nur acht „vertrauenswürdigen Flaggern“ in Österreich. Hierbei handelt es sich um Organisationen auf nationaler Ebene, die aufgrund ihrer einzigartigen Kapazität illegale Fakten auf Online-Plattformen melden können und deren Meldungen für diese Technologiegiganten Priorität haben. Zumindest theoretisch sollte eine E-Mail von Zara eher zur Löschung eines problematischen Beitrags führen als eine E-Mail einer Privatperson.

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