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Meinl-Reisinger: Anhebung des Rentenalters „wird passieren“

    Meinl-Reisinger: Anhebung des Rentenalters „wird passieren“

    Außenminister und Neos-Parteichef Beit Meinal-Risinger erklärte in einem Hintergrundgespräch vor den anwesenden Medienvertretern, dass er sich schon vor seinem Regierungsantritt jahrelang für die Senkung der Lohnnebenkosten eingesetzt habe. Dass diese Kürzungen nun Teil des frisch beschlossenen Doppelhaushalts der Regierung sind, ist ein Erfolg für Ihre Partei. Neben der notwendigen Budgetmobilisierung wurde auch eine „Kür“ erreicht.

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    Dass Unternehmen künftig für Arbeitnehmer ab 60 Jahren Beiträge zum Familienlastenausgleichsfonds zahlen müssen und die Körperschaftsteuer für Unternehmen mit Gewinnen über einer Million Euro erhöht wird, ist ein Zugeständnis an die Regierungspartner. Meinl-Reisinger spricht weiterhin von einer Nettoentlastung der Unternehmen in Höhe von „rund 500 Millionen Euro“. Darüber hinaus hat sich die Regierung, die laut Neos Boss „bereits deutlich mehr erreicht hat, als viele erwartet haben“, auf eine Einsparung von 23 Prozent bei der Direktförderung bis Ende 2026 geeinigt.

    „Rentenalter soll erhöht werden“

    Natürlich gab es schon kurz nach Einführung der Doppelhaushaltsvereinbarung unterschiedliche Interpretationen hierzu. Während das Büro von Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) die Finanzierung zu zwei Dritteln aus höheren Einnahmen und nur zu einem Drittel aus geringeren Ausgaben schätzte, war aus ÖVP und Neos das Gegenteil zu hören. Neo lässt sich von dieser Diskrepanz nicht beeindrucken und verweist unter anderem auf einen weiteren rosigen Verhandlungserfolg: Es sei allein der Partei zu verdanken, dass in zwei Haushaltsjahren insgesamt 550 Millionen Euro bei den Renten eingespart wurden.

    Meinl-Reisinger würde hier lieber strukturell vorgehen, wie sie in einem Interview einräumte. Dies sei jedoch nicht gelungen, weil „wir die einzige Partei sind, die das gesetzliche Renteneintrittsalter an die Lebenserwartung anpassen will“. Doch auch ohne entsprechende Mehrheit ist sie sich sicher: „Das Rentenalter wird steigen, weil die Mehrheit der Bevölkerung dafür ist.“

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    Der Parteichef sagt, die Verhandlungen über den Doppelhaushalt seien sehr zäh gewesen. Die zweiwöchige Verzögerung der Vereinbarung deutet darauf hin, dass sie irgendwann „völlig“ scheitern könnte.

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