Jordan Torunarigha war beim HSV-Spiel in Frankfurt in der Schlussphase ausgeschieden und konnte nicht zu Ende spielen. Foto: picture Alliance/dpa | Florian Wiegand
Schock in Frankfurt: Plötzlich zitterte alles um HSV-Verteidiger Torunarigha
Es war ein schockierender Moment, der das Spiel und den Sport für den Moment bedeutungslos machte. Beim 2:1-Sieg der Hamburger in Frankfurt prallte Jordan Torunarigha in der 80. Minute mit Eintracht-Profi Ansgar Knauf zusammen. Der Verteidiger des HSV blieb benommen auf dem Rasen liegen. Teamkollegen, Teammanager und Sanitäter kamen sofort zu ihm. Kurz darauf verließ Torunarigha, unterstützt von beiden Seiten, das Feld und musste ausgewechselt werden.
„Ich weiß nicht genau, was los war. Aber er war ein wenig verloren und benommen. Er hatte die Augen geschlossen. Wenn einer von euch am Boden liegt und dann die Sanitäter mit einer Trage kommen, sieht man natürlich nicht, was man will“, sagte Daniel Hoyer Fernandez nach dem Schlusspfiff über die Szene. Gleichzeitig betonte der Torwart des HSV, dass alle gut auf die Situation reagiert hätten.
Torunarigha war für kurze Zeit sogar bewusstlos
Der HSV erklärte, dass Torunarigha kurzzeitig bewusstlos war, sich dann aber schnell erholte. Auslöser für den Knockout war ein heftiger Schlag auf den Kopf des Gegners Knauf. Der Verteidiger schaffte es dennoch, das Ende des Spiels im Stadion zu verfolgen und musste nicht ins Krankenhaus eingeliefert werden. Als er und seine Teamkollegen nach Hause gingen, wurde sein Daumen erneut erhoben.
Auch wenn es Torunarigha derzeit besser geht, wird er in den kommenden Tagen beim HSV unter besonderer Beobachtung stehen. Allerdings ist vorerst nicht davon auszugehen, dass er verletzungsbedingt das nächste Spiel verpassen wird. Auch für ihn und den HSV wäre es bittersüß. Der Verteidiger hat sich in den letzten Monaten zu einer sehr soliden Stütze der Abwehr entwickelt.
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Allerdings bräuchten die Hamburger auch bei einem Ausfall von Torunarigha kein Personal. Dafür sorgte Luka Vushkovic in Frankfurt. Der Kroate feierte beim 2:1-Sieg nach drei Spielen Pause sein Comeback und wurde in der 78. Minute eingewechselt. Er überstand das Comeback ohne Probleme und dürfte daher für den nächsten Einsatz wieder in die Startelf zurückkehren. Ob mit oder ohne Torunarigha, werden die nächsten Tage zeigen.
