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HSV-Juwel Vasilević: „Ich werde auf Instagram als Wunderkind gefeiert“

    HSV-Juwel Vasilević: „Ich werde auf Instagram als Wunderkind gefeiert“

    Sportdirektor Klaus Costa (links) und Christoph Romer (rechts, Leiter NLZ & Sportstrategie) mit HSV-Sommerzugang Andrej Vasiljevic Foto: HSV

    HSV-Juwel Vasilević: „Ich werde auf Instagram als Wunderkind gefeiert“

    Andrey Vasilevich ist am 25. März 16 Jahre alt und in seiner Heimat offensichtlich bereits ein kleiner Star. „Ich spüre den ganzen Lärm um mich herum“, sagte der Stürmer, der im Sommer zum HSV wechselte, in einem großen Interview mit der ungarischen Zeitung Nemzeti Sport. Mehr noch: „Auf Instagram werde ich als Wunderkind gefeiert und internationale Talentportale schreiben über mich.“ Mach es spätestens seit Wassiljewitsch„Der Wechsel von MTK Budapest nach Hamburg wurde Ende März bekannt gegeben. Das junge Talent ist bei seinem neuen Verein bereits Feuer und Flamme.“

    „Zum ersten Mal in meinem Leben arbeite ich im Ausland“, sagt Vasilevich im Interview und verrät: „Ich habe vor einiger Zeit angefangen, Deutsch zu lernen, um mir die Integration zu erleichtern. Es ist nicht die einfachste Sprache der Welt, aber ich möchte sie beherrschen, und deshalb nehme ich zweimal pro Woche Unterricht.“ Das ist ein vorbildliches Verhalten eines jungen Spielers, auf den man sich im Volkspark wirklich freut.

    Andrey Vasilevich war „von vielen Vereinen angezogen“

    Die Leistungen des HSV kosten rund 1,5 Millionen Euro. Die Bosse von Klaus Costa setzten sich bei ihrem Werben um den Youngster gegen mehrere hochkarätige Bewerber durch, wie Vasiljevic selbst bestätigt: „Viele Vereine mochten mich, aber ein Anruf aus der Bundesliga ist natürlich sehr verlockend.“ Auch Borussia Dortmund soll ein wachsames Auge auf ihn gehabt haben, doch der letztjährige Aufsteiger bekam den Zuschlag. Warum „Mein Vater und ich haben bei den Verhandlungen immer darauf geachtet, welcher Verein mir den schnellsten Weg in die erste Mannschaft ermöglicht“, erklärt Vasiljevic und lobt: „Aus dieser Sicht scheint der HSV eine ausgezeichnete Wahl zu sein.“

    Ab Sommer muss sich der Stürmer zunächst in Hamburger U19-Spielen beweisen, „und wenn ich dann bereit bin, kann ich aufsteigen.“ Über die U21 führt sein Weg früher oder später zu den Profis und bis zu den ersten Trainingseinheiten mit dem Bundesligisten von Merlin Polzin dürfte es nicht ewig dauern. Schließlich war Vasilević kürzlich der erste junge Spieler des Jahrgangs 2010, der jemals ein Spiel in der ersten ungarischen Liga bestritt. Für den Sohn eines serbischen Vaters, der einst Profi in der Bundesliga war, und einer Mutter aus Montenegro, wo er geboren wurde, ist ein Kindheitstraum wahr geworden.

    Ronaldo und Messi im Fernsehen – und ein Problem bei der Jugend

    Apropos: „Ich erinnere mich, dass ich als Kind immer vor dem Fernseher saß, wenn Cristiano Ronaldo oder Lionel Messi spielten, und es mir Spaß gemacht hat, sie zu sehen“, sagt Vasiljevic, dessen fußballerische Karriere einen holprigen Start hatte. Damals gab es ein Problem: Bei seinem ersten Jugendverein, Vasas Budapest, besaß er noch keine ungarische Staatsbürgerschaft, „also habe ich ständig Turniere verpasst – als Kind habe ich nicht verstanden, warum ich nur in Übungsspielen spielen durfte.“ Doch das entmutigte den talentierten Stürmer nicht. Der große Wassiljewitsch trat schon früh gegen ältere Gegner an und lernte, sich auf dem Platz zu verteidigen. Fast alle Experten glauben, dass ihm heute der große Durchbruch gelingen wird.

    Andrej Vasilević spielt ab Sommer für den HSV und sorgt in seinem Heimatland Ungarn bereits für Furore.

    „Ich wünsche mir eine reibungslose Integration und möchte alles schnell verstehen“, sagte er gegenüber Nemzeti Sport zu seinem bevorstehenden Wechsel zum HSV und zeigte sich voller Zuversicht: „Mein erstes großes Ziel ist es, so schnell wie möglich in die erste Mannschaft aufzusteigen und mein Bundesliga-Debüt zu geben. Danach möchte ich mich in die Mannschaft hineinarbeiten – was danach passiert, hängt von vielen Faktoren ab.“ Die Bedingungen scheinen ideal zu sein. Etwa zu seinem 16. Geburtstag Ende März lernte er die Hamburger kennen und hatte das Gefühl, dass sie beim HSV viel für ihn bereithalten würden.

    Vasiljevic ist erstaunt über den Empfang beim HSV und Vuskovic

    „Der Empfang in Deutschland hat mich sehr überrascht. Fast zwanzig Menschen waren gespannt darauf, dass um mich herum alles reibungslos lief“, berichtet Vasiljevic und schwärmt: „Die drei Tage in Hamburg haben mir bestätigt, dass ich einem unglaublich professionellen Verein beitrete, der gut aufgestellt ist. Wenn möglich, schaue ich mir die Spiele der ersten Mannschaft an.“ So sah er, wie der HSV zuletzt den Klassenerhalt schaffte. Und er sah, wie ein 19-jähriger Abwehrchef die Führung eindrucksvoll übernahm: „Ich mag Fußball, die Leistung von Luka Vuškovic ist großartig“, schwärmt Vasiljevic und sagt: „Ich bin überzeugt, dass ich mich genauso gut verbessern kann wie er.“ Der Kroate hat einen kometenhaften Aufstieg hingelegt und könnte bereits in diesem Sommer von Tottenham zu einem europäischen Spitzenklub wechseln.

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    Vasiljevic könnte in Hamburg so etwas wie Vuskovic 2.0 werden. Und das Gute aus Sicht des HSV ist, dass der Ungar ab dem 1. Juli nicht nur als Leihspieler zur Verfügung steht, sondern auch einen unbefristeten Vertrag erhält. „Einen Vereinswechsel ist immer spannend, weil neue Leute, neue Trainer und neue Teamkollegen auf mich warten“, sagt Vasiljevic. Er hat sich noch nicht entschieden, für welche A-Nationalmannschaft er in Zukunft spielen möchte. Möglich wären neben Ungarn auch Montenegro und Serbien, die Heimat seines Vaters Dušan Vasilević. „Es ist noch zu früh, darüber zu reden“, sagt das Talent, das schon lange in ganz Ungarn für Gesprächsstoff sorgt. Und in Zukunft wahrscheinlich ganz Hamburg. Derzeit hat er 3.760 Follower auf Instagram. Im Laufe des Sommers dürften viele neue hinzukommen.

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