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HSV-Transfer bringt Freude, Schmerz und einen prominenten Gratulanten

    HSV-Transfer bringt Freude, Schmerz und einen prominenten Gratulanten

    Kofi Amoako wechselt von Dynamo Dresden zum HSV. Foto: HSV

    HSV-Transfer bringt Freude, Schmerz und einen prominenten Gratulanten

    Die ärztliche Untersuchung ist beendet, der Vertrag ist unterschrieben – und die ersten Fotos sind bereits entstanden. Mit Kofi Amoako präsentierte der HSV am Karsamstag seinen ersten Auftritt in der neuen Bundesliga-Saison. Der HSV und der Spieler sind mit der Verpflichtung sehr zufrieden. Auch ein ehemaliger Hamburger Trainer gratulierte zum Transfer. Allerdings ist von einem „schmerzhaften“ Abgang bei Amoakos Ex-Klub Dynamo Dresden die Rede.

    Nach Stationen in Hannover, Wolfsburg, Osnabrück und zuletzt Dresden wird Amoako für den HSV in der Bundesliga spielen. Der 21-jährige Mittelfeldspieler hat beim Volkspark einen Vertrag bis 2030 unterschrieben. „Koffi bringt ein sehr spannendes Profil mit – seine Kombination aus Körperlichkeit und Athletik, seine Kraft im Zweikampf und seine Intensität am Ball passen perfekt zu unserer Spielvorstellung“, sagt Klaus Costa, der insbesondere Amoakos „gute Qualität am Ball“ und seine „taktische Flexibilität“ lobte. Darüber hinaus betont der HSV-Sportdirektor: „Wir sind davon überzeugt, dass er unser Spiel bereichern wird und gleichzeitig noch Entwicklungspotenzial hat. Wir freuen uns sehr, dass wir ihn gewinnen konnten.“

    Amoako freut sich auf den „riesigen“ öffentlichen Park

    Amoako selbst sagte in einem ersten Statement, dass er in Gesprächen mit Costa und „dem gesamten Trainerstab“ von der Idee, beim HSV zu spielen, überzeugt sei und bereits auf seinen ersten Auftritt im Volksparkstadion gespannt sei. „Ich freue mich auf das erste Heimspiel, denn das Volksparkstadion ist einfach gigantisch!“

    Kofi Amoako bestritt bisher sechs Spiele für die deutsche U20-Nationalmannschaft unter Hannes Wolff.

    Einer, der den Mittelfeldspieler bestens kennt, ist der ehemalige HSV-Trainer Hannes Wolff. Er ist Trainer von Amoako in der deutschen U20-Nationalmannschaft. Bisher gab es sechs gemeinsame Auftritte. „Koffi ist großartig“, kommentierte Wolff den Transfer zur MOPO und schickte seine Glückwünsche nach Hamburg. „Er ist ein großartiger Spieler mit einer sehr guten Persönlichkeit.“

    In Dresden, wo Amoako in der vergangenen Saison 32 Zweitligaeinsätze absolvierte (ein Tor, ein Assist), herrscht gemischte Gefühle über seinen Abgang. Einerseits zahlte Dynamo im vergangenen Sommer lediglich 300.000 Euro für den Spieler nach Wolfsburg und erhält nun ein Jahr später durch die im Vertrag vereinbarte Kaufoption fast zwei Millionen Euro. Andererseits ist Amoakos Wechsel nicht nur sportlich ein großer Verlust.

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    „Der Abgang von Koffi schmerzt uns natürlich sowohl auf sportlicher als auch auf persönlicher Ebene sehr. Er hat sich vom ersten Tag an mit Dynamo identifiziert und alles für den Erfolg investiert. „Es ist ein logischer nächster Schritt für seine Entwicklung und dazu können wir ihm natürlich nur gratulieren.“

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