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Auf dem Weg nach Davos: Trumps Flugzeug musste umkehren

    Auf dem Weg nach Davos: Trumps Flugzeug musste umkehren

    Donald Trump betrat am Mittwoch die Bühne des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos. Angesichts seiner Annexionsideen für Grönland, der Ankündigung von Zöllen gegen Verbündete und der Pläne für einen umstrittenen „Friedensrat“ dürfte die Welt die Rede des US-Präsidenten (ursprünglich für 14:30 Uhr geplant) verfolgen. Trump reist mit der größten US-Delegation aller Zeiten zum WEF. Die Amerikaner haben die Kirche als ihr Hauptquartier gewählt. Vor seinem Abgang zeigte sich Trump zuversichtlich, dass eine Lösung gefunden werde, die die NATO und die USA „sehr glücklich“ machen würde.

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    „Elektrisches Problem“: Das Flugzeug musste umkehren

    Allerdings dürfte sich Trumps Ankunft in Davos verzögern, da sein Flugzeug wegen eines „kleineren elektrischen Problems“ auf dem Weg zum Weltwirtschaftsforum umkehren musste. Gegen 6 Uhr MEZ bestieg Trump schließlich das neue Flugzeug in Richtung Schweiz, berichtete ein an Bord befindlicher AFP-Journalist.

    Nach Angaben des Weißen Hauses kehrte die Air Force One zur Joint Base Andrews zurück, nachdem sie ein „geringfügiges“ elektronisches Problem entdeckt hatte. Dorthin wurden Trump und sein Gefolge in ein anderes Flugzeug umgebucht. Dadurch verzögerte sich die Fahrt um fast zweieinhalb Stunden. In der Schweiz war Trumps Rede ursprünglich für 14:30 Uhr geplant. Vor seiner Abreise sagte Trump, er habe „keine Ahnung“, wie sein Besuch in Davos verlaufen würde.

    Die Europäer hoffen auf ein Treffen mit Trump

    Dank seines Auftritts steht das diesjährige Treffen von Topmanagern und Spitzenpolitikern in den Schweizer Bergen im Zeichen der Geopolitik. Das Motto lautet „im Geiste des Dialogs“. Und so hoffen die Europäer, dass sie Trump im verwinkelten Kongresszentrum persönlich gegenübertreten können.

    Bereits am Dienstag hatten Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und der französische Präsident Emmanuel Macron Gelegenheit, den Ton anzugeben: Sie verurteilten zwar Trumps Vorgehen in Bezug auf Grönland, blieben aber vergleichsweise zurückhaltend. Am Donnerstag könnte Bundeskanzler Friedrich Merz in seiner Rede im selben Forum dem US-Präsidenten antworten.

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    Auch Bundeskanzler Stoker in Davos

    Auch Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) ist in Davos. Für Mittwoch ist ein Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj geplant, wobei noch ungewiss ist, ob Selenskyj nach Davos kommen wird. Laut Kiew hängt die Partnerschaft davon ab, ob es zu einem „bedeutenden Treffen“ zwischen dem ukrainischen Präsidenten und Trump kommt. Im Mittelpunkt von Stockers wirtschaftspolitischen Arbeitstreffen steht die Umsetzung der neu verabschiedeten österreichischen Industriestrategie.

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