Filip Misolic Tennis konnte bei den Australian Open keine Überraschungen schaffen. Der 24-jährige Steirer war am Montag in der ersten Runde des Grand-Slam-Turniers gegen den an Position 14 gesetzten Spanier Alejandro Davidovich Fokina chancenlos und verlor in 1:42 Stunden mit 2-6,3-6,3-6. Bedeutet den 84. Spieler. Während er in Melbourne weiter auf seinen ersten Sieg wartete, scheiterte er 2023 und 2024 jeweils in der ersten Qualifikationsrunde. Im Herren-Einzel ist Österreich nicht mehr vertreten.
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Misolic verlor sein erstes Aufschlagspiel und schaffte ein Break zum 1:4. Auch im zweiten Satz scheiterte er zweimal. Das Break des Spaniers im dritten Satz war entscheidend zum 2:0. Drei weitere Matchbälle konnte Misolic beim Stand von 2:5 und zwei weitere Matchbälle beim Stand von 3:5 abwehren, bevor ihm die Gegenwehr ausging. „Es war ein hartes Spiel, ich dachte aufgrund des Ergebnisses, dass ich keine Chance hätte“, sagte Misolic.
„Klasse über mir“
15. mit einem Spiel von . Er hatte es schwer. „Ich wusste nicht, wie ich ihn verletzen sollte. Er spielt in der Klasse ein Level über mir, ich bin beim Schlagen immer etwas langsam.“ Damit war sein erster Auftritt als dauerhaft durch die Rangliste qualifizierter Spieler bei einem großen Major-Wettbewerb nicht von Erfolg gekrönt. Zuvor musste er sich durch die Qualifikation kämpfen. 2024 (2. Runde) und 2025 (3. Runde) gelang ihm jeweils eine Überraschung bei den French Open. Er scheiterte letztes Jahr in Wimbledon in der ersten Runde. Er war noch nie im Hauptfeld der US Open.
Zumindest aus finanzieller Sicht hat sich Melbourne für Misolic wirklich gelohnt. Für die Verlierer der Eröffnungsrunde gibt es 150.000 australische Dollar (85.959 Euro). Österreichs Nummer eins bringt noch weitere positive Aspekte mit sich. „Es war großartig, zum ersten Mal bei einem großen Wettbewerb dabei zu sein, die Stimmung im vollen Stadion war unglaublich gut. Ich habe es wirklich genossen, schade, dass es schon vorbei ist“, sagte der ÖTV-Schauspieler.
Graber spielt am Dienstag
Auftritte in solchen Arenen und gegen Spieler wie Davydovich Fokina sind eine Inspiration für die Zukunft. „Ich weiß, woran ich arbeiten muss, ich hoffe, wir sehen uns in Paris wieder“, sagte Misolic. Die French Open sind erst Ende Mai geplant. Vor dem Davis-Cup-Duell mit Japan (6., 7. Februar) möchte Misolic auf der Challenger Tour Selbstvertrauen sammeln. Er sucht weiterhin nach dem Durchbruch auf der ATP-Tour im Jahr 2026. Vor Melbourne verlor er in der 1. Qualifikationsrunde in Brisbane und in der 2. Qualifikationsrunde in Adelaide.
Am Dienstag tritt Julia Graber gegen die Italienerin Elisabetta Cocciaretto an. Nach ihrem Sieg am Sonntag steht die Neo-Österreicherin Anastasia Potapova bereits in der zweiten Runde, wo sie auf die ehemalige US-Open-Siegerin Emma Raducanu aus Großbritannien trifft.
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