Das Beste ist, wenn Sie einen Brief per Post erhalten. Wenn diese Antwort eine Verbesserung darstellt, ist sie weniger gut. Gestern wurde das Telefon mit einer Nachricht von Roswitha Stadlauber beantwortet. „Ich kann sagen, dass ich alles alleine und ohne Fahrer betreibe“, sagte er. Damit ist der ÖSV-Präsident, der gestern von Bormio nach Livigno und zurück, dann nach Cortina und von dort nach Predazzo reiste, erneut mitten im Rennen um den Titel „Königin der Landstraße“. Nun, mit meinem Brief selbst an meinen Kollegen S. war ich einverstanden. Von S. stammte eine Reproduktion von Bormios Brief.
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Vor nicht allzu langer Zeit saß ich bei einem (immer noch hervorragenden) Frühstück im Hotel Moritz zu Toblach, als der Chef um die Ecke kam und mir Lademöglichkeiten vorschlug. „Ich sehe, dass Sie Elektroautos haben. Und ich weiß nicht, ob sie im Stillstand Batterie verlieren.“ Nein, beruhigte ich ihn, dankte ihm aber höflich. Und dann erzählte er mir, dass österreichische Langläufer während der „Tour de Ski“ normalerweise in diesem Hotel übernachten. „Alois Stadlauber und Roswitha auch“, sagte er. Beides diesen Winter mit Elektroautos. „Aber einer der Stecker an einer nahegelegenen Ladestation funktionierte nicht für Roswithas Auto, also musste sie zum Bahnhof. Dort darf man aber jetzt nicht hin“, sagte er. Roswitha Stadlauber hat dies übrigens bestätigt, dieses Mal habe ich sofort nachgefragt. Nicht, dass sie damals ohne Elektroauto unterwegs gewesen wäre.
Der Chef erzählte mir auch etwas verlegen, dass die Österreicher dieses Mal bei ihrer Abreise die Zimmer für dieses Jahr noch nicht gebucht hatten. „Denn es ist noch nicht sicher, ob die ‚Tour de Ski‘ wieder nach Toblach kommt“, seufzte er. Na ja, in mancher Hinsicht wäre es für ihn einfacher: „Das letzte Mal wollten sie am 1. Januar um 5 Uhr morgens frühstücken“, sagte er, „aber ich sagte: Ich werde es abends vor dem Esszimmer für dich zubereiten, ich weiß nicht, wie lange Silvester dauert!“ Normalerweise sei das bei Sportlern so: „Vermeulen war dieses Jahr nicht dabei, weil er krank war“, erklärte er. Sein Frühstück, teilweise von seinem Bruder zubereitet, zeigte wirklich gute Wirkung: „Teresa wurde Zweite in Toblach. Und Benjamin Moser auch, zum ersten Mal in seiner Karriere“, sagte er stolz.
Ich musste zum Shuttle rennen. Aber eines ist sicher: Dank der Spiegeleier vom Chef kann ich den Tag rocken!
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