Die WSG Tirol war in der laufenden Bundesliga-Saison der Schrecken von Sturm Graz. Die Tiroler siegten am Samstag im Heimspiel der 19. Runde im Tivoli Stadion Tirol mit 1:0 und holten sich, wie schon beim 3:1-Erfolg in Graz vor Weihnachten, die drei Punkte gegen den Meister. Die Steirer kassierten unter Trainer Fabio Ingolisch bereits die zweite Niederlage im dritten nationalen Pflichtspiel und schafften es zumindest bis Sonntag nicht, an die Tabellenspitze zu klettern.
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Der Abstand zum BW Linz vergrößerte sich
Sie liegen zwei Punkte hinter dem LASK, der in der letzten Minute bei Reed ein 1:1-Unentschieden hinnehmen musste, und einen Punkt hinter Red Bull Salzburg, das am Sonntag bei GAK gastiert. Die Tiroler, die auf dem zehnten Platz lagen, vergrößerten den Abstand zum Schlusslicht Blau-Weiss Linz und rückten im Kampf um den Einzug in die Meistergruppe bis auf drei Punkte an den sechsten Platz heran. Den Matchwinner erzielte Jamie Lawrence in der 78. Minute bei starkem Regen in Innsbruck. Damit schloss sich für die Tiroler ein Kreis; Sie feierten auch ihren letzten Sieg, bevor sie am 3. Dezember drei Niederlagen in Folge gegen den Sturm hinnehmen mussten.
Beide Teams geizten vor der Pause mit spielerischen Highlights. Für die Gastgeber sind ein Freistoß von Nicolai Baden-Frederiksen (13.) und ein Weitschuss von Mathews Tefferner (39.), die beide daneben gingen, erwähnenswert. Sturms Emir Karic hatte die beste Chance, scheiterte aber an Adam Stejskal (45.). Jacob Hoddle hatte ihn befreit; Der Stürmer wurde kürzlich als Ersatz für Otter Kitishvili eingewechselt, der sich eine Oberschenkelverletzung zugezogen hatte.
Auch nach der Pause ein paar Chancen
Hoddle selbst verfehlte nach der Pause das Tor (71.). Kurz darauf verloren die Gäste einen weiteren Spieler, Jusuf Gazibegovic, aufgrund von Muskelproblemen im Oberschenkel. Aber es wurde bitter. Nach einer Ecke von Tefferner köpfte der in die Startelf zurückgekehrte Davide Kubatta den Ball an den Pfosten, Matteo Bignetti konnte den Ball nur kurz klären und Lawrence schoss ins Netz. In der Nachspielzeit machten die Grazer, die mit Verteidiger Albert Walsi in der Startelf standen, einen Strafstoß erfolglos und verpassten den Anpfiff.
Eine weitere Niederlage folgte einem 1:0-Sieg gegen Reid. Nach 13 Ligaspielen mit mindestens einem Tor gelang dem Titelverteidiger erneut kein Tor.
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