Sieben Niederlagen aus neun Pflichtspielen, die Chance auf den Klassenerhalt in der Meistergruppe und weiterhin Sturm (heim) und LASK (auswärts) im Grundrundenspielplan: Sportlich ist die Lage beim WAC angespannt. Das vorrangige Ziel besteht nun darin, ein Punktepolster für den Abstiegskampf aufzubauen, bevor in einer Woche die Punkte verteilt werden. „Allerdings mit einer klaren Fokussierung von Spiel zu Spiel“, sagt Trainer Ismail Atlan, der nach der 0:2-Niederlage bei Rapid auf Fehlersuche ging und ein klares Fazit zog: „Wir spielen 20 Meter vor dem Tor sauber, defensiv sind wir sehr gut, auch das Gegenpressing ist immer besser geworden. Aber jetzt erkennen wir gerne das Falsche und verstehen jetzt alles, was wir akzeptieren werden. Das Vergessen auch der guten Dinge ist.“
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Der Fokus lag genau darauf, Lösungen gegen das Ziel zu schaffen. als Gruppe und einzeln. Es gab auch Einzelgespräche mit den betreffenden Spielern, etwa mit Erik Kojac, der mit seiner Form zu kämpfen hatte, aber in Abwesenheit von Marcus Pink (Knieverletzung, Ausfall bis Mitte April) und Frankfurt-Leihspieler Jasic Ngankem (Muskelfaserriss, Ausfall bis zum Ende der regulären Saison) liefern musste. „Seine Einstellung ist großartig, seine Sprung- und Lauffähigkeiten sind hervorragend. Aber als One-Stürmer zu arbeiten, ist eine neue Situation für ihn“, sagt Atlan, der verrät: „Er arbeitet eine Extraschicht und hat am Freitag mit unserem Co-Trainer wieder Übungen im Strafraum gemacht.“
Meister Sturm gebührt enormem Respekt
Die Praxis war also fleißig und (hoffentlich) fruchtbar. „Ich habe enorme Verbesserungen gesehen und daraus können wir Zuversicht schöpfen. Hoffentlich werden Sie das am Sonntag sehen“, sagte Atlan. Notfalls auch mit der Brechstange, wie er skizziert: „Vielleicht müssen wir öfter aufs Tor schießen. Selbst wenn kein Tor fällt, kann das die letzte Kette des Gegners destabilisieren und weniger tief machen, was wiederum Räume öffnet.“ Ob auch der schwächelnde Meister Sturm Platz machen wird, bleibt abzuwarten. Atlan warnte: „Sie sind nicht umsonst zweimal Meister geworden, sie sind eine unglaublich starke Mannschaft.“
Zwei Topspieler, Alessandro Schoep (Oberschenkel) und Donis Avdijaj (Bänderverletzung), sind verletzt und zweifelhaft an ihrem Einsatz.
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