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Daniels Gala in Frankfurt! Die Hamburg Towers verlassen die Abstiegsplätze

    Daniels Gala in Frankfurt! Die Hamburg Towers verlassen die Abstiegsplätze

    Towers-Korbjäger Devon Daniels (r) vs. Ex-Tower Will Christmas auf einem Ball Foto: imago/Jan Hübner

    Daniels Gala in Frankfurt! Die Hamburg Towers verlassen die Abstiegsplätze

    Mit dem dritten Sieg in Folge gönnten sich die Hamburg Towers eine Verschnaufpause im Abstiegskampf. Nach 82:78 (18:16, 17:12, 21:28, 26:22) bei den Frankfurt Skyliners kletterten die Wilhelmsburger auf den 16. Platz, sind aber punktgleich mit den beiden Mannschaften auf den Abstiegsplätzen. In der Mainmetropole zeigte Devon Daniels eine herausragende Leistung.

    Weihnachten war schon lange vorbei, aber zuerst bekamen die Türme von Hessen ein paar ganz schlimme Geschenke. Ihr ehemaliger Spieler Will Christmas erzielte in 94 Sekunden den ersten Korb der Frankfurter, gefolgt von einem 3-Punkte-Wurf – und drei Minuten später stand es 9:0, bevor Daniels die Hamburger überhaupt auf die Anzeigetafel brachte. Christmas war gegen sein ehemaliges Team in großartiger Form und erzielte am Ende 21 Punkte, wurde aber letztendlich von Daniels in den Schatten gestellt.

    Denn er übernahm im ersten Viertel die Kontrolle, traf nach sieben Minuten zum 13:13-Ausgleich und zunächst genau so, wie er wollte. Dass die Towers trotz ihres großen Fehlstarts bereits nach den ersten zehn Minuten mit zwei Punkten Vorsprung führten, lag vor allem an ihm – er hatte ganze 13 der 18 Punkte der Hamburger erzielt. Erträglich war, dass Dreierversuche des zuletzt sehr starken Ross Williams seltener als üblich ins Ziel gingen.

    Towers-Sieg: Frankfurter buhen ihr eigenes Team aus

    Zumal sich die Towers im zweiten Drittel einfach ein gutes Beispiel an Frankfurt nahmen und mit einem eigenen frühen 9:0-Lauf ihren Vorsprung auf elf Punkte ausbauten. Kurz darauf begannen die ersten Skyliners-Fans, ihr eigenes Team auszubuhen. Towers war kurz davor, die Halle für sich zu gewinnen, doch zunächst einmal musste es mit dem Spiel gelingen – und trotz der spürbaren Verbesserung war es immer noch alles andere als ein Kinderspiel.

    Bis zum 50:41 hielten die Hamburger die Gastgeber souverän aus dem Mittelfeld der Bundesliga, doch gegen Ende des dritten Teils häuften sich die Ungenauigkeiten gegen die aggressivere Defensive der Frankfurter, die zudem in eine Phase eintrat, in der nahezu jeder Dreier fiel. Auch der am Weihnachtstag, der in der letzten Zehntelsekunde den Ausgleich erzielte. 56:56 vor dem Schlussabschnitt – nach 28 Punkten, die die Towers im dritten Viertel zugelassen hatten.

    Thorpe glaubt fälschlicherweise an den Bruch

    Von solchen Tiefstminuten hätten sich die Towers vor ein paar Wochen wohl kaum erholt, wissen nun aber, wie man mit Rückschlägen umgeht. Dunks von Zachary Perine und Daniels sorgten für einen Vorsprung von 66-61, der jedoch schnell wieder verspielt wurde. Die Skyliners erzielten sieben Punkte in Folge und erhielten dann den Ball, weil LG Thorpe fälschlicherweise an eine Auszeit glaubte und den Ball zur Seitenlinie brachte – was aufgrund der fehlenden Auszeit natürlich ein Fehltritt war.

    Entscheidender Moment – ​​doch Kenneth Ogbe schnappte sich den Abpraller eines Frankfurter Dreipunktversuchs, wurde gefoult und schien sicher an der Freiwurflinie zu sein. Drei Minuten vor Schluss tat ausgerechnet Christmas den Towers den Gefallen, indem sie mit einem Break zum Stand von 70:70 in Führung gingen. Daniels – wer sonst? – reagierte mit einem Dreier aus zentraler Position und leitete die Schlussphase ein, in der Hamburger nervös seinen knappen Vorsprung verteidigte.


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    Daniels erzielte am Ende hervorragende 25 Punkte, Perine (14 – und elf Rebounds!) ebenfalls stark, Williams (12) und Thorpe (12) punkteten ebenfalls im zweistelligen Bereich. „Jetzt ernten wir endlich, was wir gesät haben“, freute sich Thorpe, der nach überstandener Erkältung nach 23 Minuten wieder auf die Tanzfläche zurückkehrte: „Mir geht es im Moment großartig, wir müssen auf dieser Welle weiterreiten.“

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    Das können die Wilhelmsburger nächste Woche gleich zweimal in der heimischen Inselpark-Arena tun: zunächst am Mittwoch im Eurocup gegen Slask Wroclaw, dann am Samstagabend in der Bundesliga gegen die Chemnitz Niners.

    In der Bundesliga verbesserte sich Hamburg mit vier Siegen aus 14 Spielen auf den rettenden 16. Platz. Heidelberg (79:77 in Ulm) und Tabellenletzter Braunschweig (62:86 in Ludwigsburg) haben ebenfalls vier Siege, haben aber jeweils drei Spiele mehr absolviert als die Hamburger.

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