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Das Gummibärchen-Tauschangebot am ÖFB-Campus war erfolglos

    Das Gummibärchen-Tauschangebot am ÖFB-Campus war erfolglos

    Mehr als eine halbe Stunde vor Beginn des öffentlichen Trainings der österreichischen Nationalmannschaft am Tag nach dem 5:1-Sieg gegen Ghana standen rot-weiß-rote Fans vor dem brandneuen ÖFB-Campus in der Wiener Seestadt Schlange. Die Tribünen waren bis zum Rand mit unzähligen Kindern gefüllt, um trotz der winterlichen Temperaturen ein warmes Herz zu schaffen. Insgesamt waren rund 1.000 Fans vor Ort. Aufgrund der Wettervorhersage wurde der Ablauf kurzfristig geändert, so dass die ÖFB-Stars etwaige Autogrammwünsche vor Trainingsbeginn unvollständig hinter sich ließen. Neben würdigen Spielern wie David Alaba, Marko Arnautovic und Marcel Sabitzer waren auch die beiden Neo-Österreicher Paul Waner und Carne Chukwuemeka heiß begehrt, die sich bei ihrem Debüt direkt in die Herzen der Fans spielten.

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    „Chukwumeka, ich liebe Dortmund!“ Nachdem Co-Trainer Lars Kornetka am Tag nach dem Spiel erklärt hatte, wie ein solches Training funktioniert, rief er einige junge Fans auf das Spielfeld – oder versuchte es zumindest, denn mehr als „Belastungskontrolle“ war trotz Mikrofon nicht zu verstehen. Auch die gegen Ghana geschonten David Alaba und Xavier Schlager absolvierten eine gute Stunde Training vor den Fans. Gegen Südkorea dürfte jedoch keines von beiden zum Einsatz kommen; Man werde kein Risiko eingehen, betonte Teamchef Ralf Rangnik und bedankte sich höflich bei den zahlreichen Fans.

    Nicolas Seewald: „Erfüllt einen mit Stolz“

    Am Ende begeisterten die ÖFB-Spieler – allen voran Marko Arnautovic – das Publikum mit tollen Treffern im Training zu zwei Toren. Er und Alaba waren einst große Idole von Nicolas Seewald, der gegen Ghana sein erstes Länderspieltor erzielte, und gehören heute zu den Spielern im Team, zu denen die zukünftige Generation aufschaut. „Diese Spieler waren für mich als Kind eine große Inspiration, und jetzt hoffe ich, selbst eine Inspiration für Kinder zu sein“, sagte der langjährige Favorit in der Nationalmannschaft. „Es erfüllt einen mit Stolz, es ist ein tolles Gefühl, wenn man sieht, wie viele Kinder da sind. Es ist wirklich schön, so eine Unterstützung hier zu haben – und natürlich sind die Bedingungen am ÖFB-Campus gut.“

    Das brandneue Leuchtturmprojekt in Aspern ist die neue Heimat der Nationalmannschaft. Auf 55.000 Quadratmetern umfasst es neben dem Kleinstadion drei weitere Rasenplätze, einen Kunstrasenplatz, Kabinen und Funktionsräume, Unterkunfts- und Büroflächen – ein Raum, der alle zentralen Bereiche des ÖFB vereinen soll. „Es ist toll drinnen, die Räume sind toll, das Essen ist super und die Sitzplätze sind super“, schwärmt Seewald.

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    Kurz vor 13 Uhr endete das Training und viele Fans gingen mit ihren signierten Trikots, Mützen und Schals glücklich und voller Vorfreude auf das Spiel gegen Südkorea und insbesondere auf die Weltmeisterschaft nach Hause. Und ein junger Fan hätte vielleicht schon damit rechnen müssen, „nur“ mit Autogrammen und schönen Erinnerungen den ÖFB-Campus zu verlassen. „Ich tausche Gummibärchen gegen Fußballschuhe“, stand auf seinem bunt bemalten Banner – ein Angebot, so schmackhaft es auch sein mochte, das nicht angenommen wurde.

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