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Das ist noch nie passiert! Mutter (46) und Sohn feiern emotionale Olympia-Premiere

    Das ist noch nie passiert! Mutter (46) und Sohn feiern emotionale Olympia-Premiere

    Sarah Schleper im Jahr 2011 mit ihrem Sohn Lasse im Arm Foto: picture Alliance / ASSOCIATED PRESS | Giovanni Auletta

    Das ist noch nie passiert! Mutter (46) und Sohn feiern emotionale Olympia-Premiere

    Einst lief Sara Schleper mit ihrem Sohn im Arm die Pisten hinunter, jetzt schreibt sie mit ihm olympische Geschichte. Die Skifahrerin nimmt zum siebten Mal an Winterspielen in Italien teil – und sorgt neben dem 18-jährigen Lasse Gaxiola für Schlagzeilen. Eine Mutter und ein Sohn nehmen an denselben Winterspielen teil – das hat es laut Veranstalter noch nie gegeben. Es sei für beide „sehr emotional“ gewesen, sagte der 46-Jährige. Schleper trug bei der Eröffnungszeremonie am Freitag die mexikanische Flagge.

    „Das war ein Ziel, das wir schon seit vielen Jahren hatten“, sagte Schleper über den gemeinsamen Start der Olympischen Spiele in Norditalien. Es fühlt sich „überwältigend“ an. Irgendwie normal und doch wie „etwas ganz Besonderes“.

    Weltcup-Slalom im Kleid und mit ihrem Sohn im Arm

    Tatsächlich beendete Schleper ihre Karriere im Dezember 2011. Beim Slalom-Weltcup im österreichischen Lienz trat sie nur im Kleid statt im Rennanzug an, stoppte an einem Zwischenpunkt und machte fortan mit ihrem damals dreijährigen Sohn im Arm weiter.

    Sara Schleper war die mexikanische Fahnenträgerin bei den Olympischen Spielen.

    Später nahm die in Amerika geborene Sportlerin die Staatsbürgerschaft ihres mexikanischen Mannes an und kehrte mehrmals im Weltcup und vor allem bei großen Wettkämpfen in die internationale Skiszene zurück.

    „Große Ehre“: Scheper will den Wintersport nach Mexiko bringen

    Weder Schleper noch der im Weltcup völlig unerfahrene Gaxiola dürften in Cortina d’Ampezzo und Bormio um die Spitzenplätze konkurrieren. Sie sind immer noch voller Vorfreude. „Meine Haare sind ein wenig grau, das ist alles. Ich fühle mich gut“, sagte Schleper. Sie ist aufgeregt und möchte ihr Bestes geben. „Ich glaube, ich fahre immer noch ziemlich gut, wenn man bedenkt, dass ich nicht so viel trainiere wie die jüngeren Athleten.“

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    Auf jeden Fall sei es „eine große Ehre, bei so vielen Olympischen Spielen dabei zu sein“, sagte sie. „Sport ist für mich Leben.“ Sie liebt es, für Mexiko anzutreten. „Ich vertrete ein wunderschönes Land, das nicht unbedingt für den Wintersport bekannt ist.“ Sie möchte mehr Mexikaner dabei unterstützen, die Freude am Schnee zu entdecken. So wie er es einst mit seinem Sohn gemacht hat. (dpa/ea)

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